Yōjirō Terada (jap. 寺田 陽次郎, Terada Yōjirō; * 26. März 1947 in Kōbe) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.
Terada war ab den späten 1970er-Jahren Werksfahrer bei Mazda und blieb bei der Rennabteilung der japanischen Marke, solange diese bis 1992 ihr Sportwagenprogramm laufen ließ. Er fuhr in der Sportwagen-Weltmeisterschaft, der japanischen Sportprototypen-Meisterschaft und bei vielen großen internationalen Sportwagenrennen. Dabei erzielte er mehrere Klassensiege, wie 1979 und 1982 auf einem Mazda RX-7 beim 24-Stunden-Rennen von Daytona.
In den späten 2000er-Jahren gehörte der glatzköpfige japanische Rennfahrer zu den begehrtesten Interviewpartnern beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 2008 bestritt Terada sein 29. Le-Mans-Rennen. Sein großes Ziel, Henri Pescarolo – der mit 33 Teilnahmen den Rekord an Le-Mans-Starts hält – einzuholen und zu überholen, hat er bis heute jedoch nicht geschafft. Terada schaffte es in Le Mans zwar auf nie das Podium der ersten Drei in der Gesamtwertung, erreichte aber in den Jahren 1983, 1988, 1990 und 1996 insgesamt vier Klassensiege.
Terada betreibt in Tokio ein Autoexe-Tuning-Unternehmen, das auf die Aufrüstung von Mazda-Fahrzeugen spezialisiert ist.
Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft
Offizielle Homepage (japanisch)
Informationen auf racingsportscars.com (englisch)
Yōjirō Terada in der Driver Database (englisch)