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Xianfeng

Chinesischer Kaiser

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Xianfeng (chinesisch 咸豐, Pinyin Xiánfēng, Wade-Giles: Hsien2-fêng1) * 17. Juli 1831 in Peking; † 22. August 1861 in Jehol) war der vierte Sohn von Kaiser Daoguang und vom 9. März 1850 bis zu seinem Tod der achte Kaiser von China aus der Qing-Dynastie.

Geburtsname: Yizhu (奕詝), Mandschu: I ju, auch: I-ju

Regierungsdevise: Xianfeng (咸豐), deutsch etwa: Universeller Wohlstand

Tempelname (posthum): Wenzong (文宗)

Posthumer Titel (Kurzfassung): Göttlicher Kaiser Xian (Xian Huangdi, 顯皇帝)

Eltern, Ehefrauen, Konkubinen (Auswahl), Kinder

Vater: Kaiser Daoguang (1782–1850), dessen 4. Sohn Xianfeng war

Mutter: Edle Kaiserliche Gemahlin (=Konkubine 1. Ranges): Quan (1806–1840)

Kaiserin (posthum) Xiaodexian (孝德顯皇后, 1831–1850), nach deren Tod

Kaiserin (d. h. als Kaiser offiziell verheiratet mit): Kaiserin Zhen (貞皇后), als Kaiserinwitwe Ci'an (慈安), posthum Kaiserin Xiaozhenxian (孝貞顯皇后, 1837–1881)

Edle Kaiserliche Gemahlin (=Konkubine 1. Ranges): Zhuangjing (莊靜, 1837–1890)

Von dieser eine Tochter: Gurun Prinzessin Rong'an (榮安, 1855–1875)

Kaiserliche Gemahlin (=Konkubine 2. Ranges): Wen (玟, 1835–1890)

Von dieser ein namenloser Sohn, geboren und gestorben 1859

Konkubine niederen Ranges Yi (懿, 1835–1908, als Kaiserinwitwe Cixi, posthum Kaiserin Xiaoqinxian)

Von dieser sein einziger überlebender Sohn: Zaichun (載淳, 1856–1875, als Kaiser später Tongzhi)

Er wurde unter dem Namen Yizhu (Wade-Giles: I-ju) im Alten Sommerpalast geboren und war nach zwei älteren Schwestern das dritte Kind der kaiserlichen Konkubine Quan (geborene Niohuru), sowie der vierte Sohn des Kaisers Daoguang, welcher wenige Jahre später Yizhus Mutter als Kaiserin Xiaoquancheng zu seiner dritten Hauptfrau ernannte. Sein Vater zog ihn den Brüdern und Vettern aufgrund seiner Talente in Literatur und Verwaltung vor. Yizhu erste Frau aus dem Clan Sakda starb vor seinem Amtsantritt. Sie wurde posthum mit dem Namen Xiaodexian als Kaiserin geehrt.

Da Xianfeng einen strikt antiwestlichen Kurs verfolgte, hatte er in der abendländischen Geschichtsschreibung keinen guten Ruf, der hauptsächlich auf Gerüchten über sein letztes Jahr im Sommerpalast von Jehol beruht. Er galt als sehr genusssüchtig, konsumierte angeblich viel Alkohol und auch Opium, genoss die Oper – und seinen kaiserlichen Harem. Ähnlich wie seine Vorgänger hatte er eine Hauptfrau, die Kaiserin Zhen, die keine leiblichen Kinder gebar, später als Kaiserinwitwe Ci’an bekannt wurde und posthum als Xiaozhenxian geehrt wurde, zwei weitere Kaiserliche Gemahlinnen und wenigstens elf Konkubinen. Zu diesen gehörte auch Yi, die Mutter seines einzigen überlebenden Sohnes Zaichun (als Kaiser: Tongzhi); sie wurde nach Xianfengs Tod als Kaiserinwitwe Cixi berühmt. Insgesamt hatte Xianfeng mit seinen Frauen zwei Söhne (der zweite starb im Säuglingsalter) und eine Tochter von der Edlen Kaiserlichen Gemahlin (der Titel einer Konkubine ersten Ranges nach der Kaiserin) mit Namen Zhuangjing; die Tochter hieß Gurun Prinzessin Rong'an, sie starb 19-jährig infolge einer Fehlgeburt kinderlos.

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