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Wita Pawlysch

Ukrainische Kugelstoßerin

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Wiktorija „Wita“ Anatolijiwna Pawlysch (ukrainisch Вікторія (Віта) Анатоліївна Павлиш, englische Transkription Vita Pavlysh; russisch Вита Анатольевна Павлыш; * 15. Januar 1969 in Charkiw) ist eine ehemalige ukrainische Leichtathletin.

1994 gewann sie bei den Europameisterschaften in Helsinki den Titel im Kugelstoßen. 1997 gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris Gold und Silber bei den Weltmeisterschaften Athen. 1998 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften in Valencia Silber und bei den Europameisterschaften in Budapest Gold.

Pawlysch gewann bei den Hallenweltmeisterschaften 1999 in Maebashi zunächst die Goldmedaille im Kugelstoßen. Der Titel wurde ihr jedoch von der International Association of Athletics Federations (IAAF) aberkannt, nachdem sie positiv auf das anabole Steroid Stanozolol getestet wurde. Pawlysch gab an, das Steroid könne sich möglicherweise in einem Medikament befunden haben, das sie eingenommen hatte, um eine Verletzung auszukurieren. Wegen dieses Verstoßes wurde sie für zwei Jahre gesperrt.

2001 nach Ablauf der Sperre gewann sie Bronze bei den Weltmeisterschaften in Edmonton. Im Jahr darauf gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften in Wien Gold und wurde Silbermedaillengewinnerin bei den Europameisterschaften in München. 2003 gewann sie bei den Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis hinter Swetlana Kriweljowa (RUS) und Nadseja Astaptschuk (BLR) die Bronzemedaille.

Im März 2004 stieß sie in Budapest bei den Hallenweltmeisterschaften erneut am weitesten. Pawlysch fiel aber wieder durch den Dopingtest, bekam den Titel aberkannt und wurde nun zusammen mit ihrem Trainer Oleksandr Bahatsch auf Lebenszeit gesperrt.

Vita Pavlysh in der Datenbank von World Athletics (englisch)

Vita Pavlysh in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

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