Wilhelm Wannemacher (* 23. Mai 1927 in Arheilgen; † 30. März 2023) war ein deutscher Pädagoge und Heimatforscher.
Wilhelm Wannemacher absolvierte eine Lehrausbildung am Pädagogischen Institut Darmstadt. Ab dem Jahre 1956 arbeitete er als Lehrer an der Wilhelm-Leuschner-Schule in Darmstadt.
Im Jahre 1958 absolvierte Wannemacher als Fulbrightstipendiat ein Auslandsstudium der Sozialpädagogik und Sozialpsychologie in den USA.
Von 1960 bis 1970 lehrte er an der Universität Frankfurt Soziologie der Erziehung und Didaktik der Sozialkunde.
Wannemacher war langjähriger Lehrer und Konrektor an der Thomas-Mann-Schule (seit 1996: Stadtteilschule Arheilgen) in Darmstadt-Arheilgen. Wilhelm Wannemacher wurde am 12. April 2023 auf dem Arheilger Friedhof bestattet.
Literatur und Veröffentlichungen (Auswahl)
Mit Filzstiefeln und dem Pot; Puttel Kaffeepot; auf der Lok: nach 103 Jahren kommt das Ende des Rangierbahnhofs Kranichstein; ein Eisenbahnersohn erinnert sich, Darmstädter Echo 2001
Brücken schlagen: Zeiten ändern sich; Erinnerungen bleiben, Darmstadt 2006, ISBN 3928746081 und ISBN 9783928746083
Konflikte in der Arbeitswelt: ein Buch zur Arbeits- und Gesellschaftslehre; Sekundarstufe 1, mit Klaus Jahn, 1973, ISBN 3454267102
On a walk through Darmstadt - a short guide through a beautiful town, mit David Wheeler, Darmstadt 2001, ISBN 3-928746-21-9
Wilhelm Wannemacher war verheiratet mit Liselotte Wannemacher († 2019). Das Ehepaar hinterlässt zwei Kinder.
2023: Auf dem Areal der Jugendverkehrsschule (JVS) in Darmstadt wurde eine Übungsstraße auf den Namen Wilhelm-Wannemacher-Weg getauft.
Literatur von und über Wilhelm Wannemacher im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek