Walter Kröter (* 22. Juni 1917 in Halle; † 21. Juni 1992 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.
Walter Kröter absolvierte eine Lehre als Maler und nahm erst von 1948 bis 1950 Schauspielunterricht. In dieser Zeit wirkte er bereits in Aufführungen des Landestheaters Halle mit, dem er bis 1961 angehörte. Nun ging er nach Berlin an das Maxim-Gorki-Theater, von dem er 1966 an das Theater der Freundschaft wechselte. Aus gesundheitlichen Gründen musste er dann seinen Beruf ab 1977 weitestgehend aufgeben. Neben den über einhundert Hörspielen wirkte er auch vor den Kameras bei der DEFA und dem Fernsehen mit.
Verheiratet war Walter Kröter mit der Dramaturgin Dolores Kröter (1930–2006).
1955: Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse
1958: Ich – Axel Cäsar Springer (Fernsehfilm, Teil 1)
1962: Wohl dem, der lügt (Fernsehfilm)
1972: Der Staatsanwalt hat das Wort: Vaterschaft anerkannt (Fernsehreihe)
1974: Polizeiruf 110: Die verschwundenen Lords (Fernsehreihe)
1977: Zweite Liebe – ehrenamtlich (Fernsehfilm)
1957: Wolfgang Altendorf: Thomas Adamsohn – Regie: ? (Theater der Jungen Welt Leipzig)
1959: Bertolt Brecht: Leben des Galilei – Regie: Gotthard Müller (Landestheater Halle/Saale)
1961: Ferdinand Bruckner: Elisabeth von England – (Philipp von Spanien) – Regie: ? (Landestheater Halle/Saale)
1961: Ewan MacColl: Rummelplatz (Turks Vater) – Regie: Hans Dieter Mäde (Maxim-Gorki-Theater Berlin)
1962: Maxim Gorki: Jegor Bulytschow (Baschkin) – Regie: Maxim Vallentin (Maxim-Gorki-Theater Berlin)
1965: Slatan Dudow: Der Feigling (Landrat) – Regie: Gottfried Kolditz (Maxim-Gorki-Theater Berlin)
1966: Heinz Kahlau: Das Märchen von der Straßenbahn Therese (Mann mit Zeitung) – Regie: Hanuš Burger (Theater der Freundschaft Berlin)
1967: Heinz Kahlau: Der gestiefelte Kater – Regie: Heiner Möbius (Theater der Freundschaft Berlin)
1967: Michail Swetlow: Spiel vor dem Feind – Regie: Horst Hawemann (Theater der Freundschaft Berlin)