Verena Wiet, bürgerlich Verena Lensch-Wiet, (* 30. August 1925 in Bremen; † 16. August 2011 in Hamburg) war eine deutsche Schauspielerin, Hörspiel- und Synchronsprecherin.
Verena Wiet wuchs in ihrer Geburtsstadt Bremen auf, wo sie das Lyzeum besuchte und im Anschluss daran die Höhere Handelsschule. Durch Schullektüren und den Besuch des Maler- und Künstlerdorfes Worpswede wurde Wiet in ihrem Wunsch bestärkt, Schauspielerin zu werden.
Im September 1947 machte Verena Wiet ihren Schauspielabschluss in Hamburg. Es folgten Engagements in Flensburg, Aachen und Frankfurt am Main. Vornehmlich wirkte Wiet als Schauspielerin jedoch in Hamburg, darunter am Ernst-Deutsch-Theater, am Theater im Zimmer, an den Kammerspielen, am Thalia Theater und am Schauspielhaus, wo sie unter anderem in Stücken von George Bernard Shaw, William Shakespeare und Bertolt Brecht spielte. Sie spielte unter anderem neben Schauspielern, wie Willy Birgel, Viktor de Kowa, Heinz Drache und Will Quadflieg.
Verena Wiet war auch im Fernsehen und Rundfunk tätig, so gehörte sie ab den 1950er Jahren zu den ersten Ansagerinnen des Nordwestdeutschen Fernsehrundfunks.
Neben Schauspielauftritten in deutschen Fernsehserien, wie Hafenpolizei, Polizeifunk ruft und Der Landarzt, wurde Verena Wiet insbesondere einer breiteren Öffentlichkeit durch ihre Arbeit als Synchronsprecherin bekannt. In den Serien Golden Girls und dessen Spin-Off Golden Palace, synchronisierte Wiet die amerikanische Schauspielerin Betty White in ihrer bekannten Rolle der Rose Nylund.
Anfang der 2000er Jahre zog sich Verena Wiet aus ihrem Beruf zurück. Sie starb 2011, im Alter von 85 Jahren in Hamburg.
Betty White in Golden Girls und Golden Palace als Rose Nylund
Madge Blake in Batman hält die Welt in Atem als Tante Harriet
Fannie Flagg in Mr. Universum als Amy
Katherine MacGregor in Unsere kleine Farm als Harriet Oleson
1963: Hafenpolizei – Der blaue Brief
1964: Hafenpolizei – Gefährliche Zuflucht
1966: Intercontinental Express – Zwei im falschen Zug
1967: Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn
1970: Polizeifunk ruft – Der Nutznießer
1978: Geschichten aus der Zukunft
1957: Die Iden des März (nach Thornton Wilder) – Regie: Gert Westphal
1959: Gestatten, mein Name ist Cox – Mord auf Gepäckschein 3311 (von Rolf und Alexandra Becker) – Regie: S. O. Wagner