An diesem Tag

Uwe Strübing

Deutscher Komponist

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Hans Uwe Strübing (* 12. November 1956 in Ravensburg) ist ein deutscher Komponist.

Strübing wuchs in Ravensburg auf; sein Vater leitete dort die Filiale der Stuttgarter Klavierhandlung Matthaes. 1969 begann Strübing zu komponieren, ab 1971 versah er Organistendienste in den Landgemeinden um Ravensburg. Nach dem Abitur studierte er bis 1982 Biologie und Pharmazie an der Universität Erlangen und wirkte als Organist an der Erlanger Hugenottenkirche. Kompositorische Studien absolvierte er danach am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg bei Gottfried Müller und Vivienne Olive.

Uwe Strübing lebt in Fürth. Er arbeitete parallel bis zu seinem Ruhestand 2022 als Krankenhausapotheker am Klinikum und als Komponist. Sein musikalisches Schaffen umfasst Kammermusik, Ensemble- und Orchesterwerke, geistliche und weltliche Vokalkompositionen, Filmmusik und eine Oper.

1985 Preisträger beim Kompositionswettbewerb der Berliner Kirchengemeinden (für Adventsmusik I)

1999 2. Preis beim Günter-Bialas-Wettbewerb (für Der Traum von den fünf großen H)

Aus der Welt. Oper in 2 Akten (op. 80; 2005/06). Libretto: Rainer Fliege (nach dem Roman Das Gänsemännchen von Jakob Wassermann). UA 19. April 2007 Fürth (Stadttheater im Kulturforum; zum 1000-jährigen Stadtjubiläum; Daniel Schreiber [Daniel Nothafft (Tenor)], Rebecca Broberg [Philippine Schimmelweis (Sopran)], Doreen Hoffrichter [Zingarella / Gänsemännchen (Sopran)], Regula Boeninger [Gertrud Jordan (Mezzosopran)], Barbara Schedel [Lenore Jordan (Sopran)], Frank Schiller [Dr. Friedrich Benda (Bariton)], Maximilian Schalk [Christian (stumme Rolle)]; ensembleKONTRASTE, Musikalische Leitung: Judith Kubitz; Regie: Felix Eckerle; Bühnenbild: Annabel Lange, Gabriele Vöhringer). Aufnahme (BR)

Orchesterbesetzung: 1.1.1.1 – 1.1.1.0 – Pk.+Sz(1) – Klavier – Streicher: 1.1.1.1.1

„Und ihnen ward Macht gegeben…“ – Die Apokalyptischen Reiter (op. 103; 2009). Ein biblisches Tanzstück für Klavier, Orgel und 2 Schlagzeuge. UA 14. November 2009 Fürth (Auferstehungskirche; Fürther Kirchenmusiktage; Sirka Schwartz-Uppendieck [Klavier], Thomas Schumann [Orgel], Axel Dinkelmeyer, Radek Szarek [Schlagzeug], Manuela Liszewski, Dirk Lambrecht [Tanz])

zu Feuerkopfs Briefe – Rückfragen an Paulus. Kirch-Traum-Spiel von Godehard Schramm (op. 47; 2000). UA 14. November 2002 Nürnberg (Klarakirche; Palestrina-Chor, Christine Pesold [Schlagzeug], Leitung und Orgel: Rolf Gröschel)

Und siehe mich (op. 110; 2011). Bühnenmusik zum Projekt „Expedition Oper“, für Frauenchor, Klarinette, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier. UA 19. Mai 2011 Nürnberg (Staatstheater, Opernhaus; Schüler und Schülerinnen des Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen, Leitung: Joachim Adamczewski)

Zum Goldenen Giger - Die Fränkische Bieroper. Opereske op 165. UA 21. Mai 2022 Fürth Stadttheater, Dirigent Ingmar Beck/Romely Pfund, Text: Bernd Regenauer und Christian Schidlowsky, Produktion: Stadttheater Fürth/Nürnberger Symphoniker

Für Solostimme(n) und ein Instrument

Drei Lieder (op. 11; 1989) für hohe Stimme und Klavier. Texte: Hermann Hesse

1. Hundstage („Wie nun am dürren Ginsterhang…“; 1933) – 2. Im Nebel („Seltsam, im Nebel zu wandern…“; 1905) – 3. Föhnige Nacht („Schaukelt im wehenden Föhnwind der Feigenbaum…“; 1938)

Sechs Unicate für V. D. (op. 37; 1998). Liedzyklus für Sopran und Klavier. Texte: Anagramme von Unica Zürn. UA 5. Oktober 2000 Schwandorf (Oberpfälzer Künstlerhaus; Valentine Deschenaux [Sopran], Rume Urano [Klavier])

1. Ich weiss nicht, wie man die Liebe macht – 2. Werde ich dir einmal begegnen? – 3. Stille Wasser sind tief – 4. Dans ta lumière, dans ton ampleur, dans ton horreur – 5. Und scheert ihr Rosenbaertlein ab – 6. Ich weiss, wie man die Wollust macht

Triptychon II (op. 39; 1999). 3 Lieder zum Lebenslauf, für hohe Stimme und Klavier. Texte: Friedrich Hölderlin. UA 28. Oktober 2001 Burgfarrnbach (Schloss; Musica Vivendi Franconica; Valentine Deschenaux [Sopran], Rume Urano [Klavier])

1. Des Morgens („Vom Taue glänzt der Rasen…“; 1799) – 2. Hälfte des Lebens („Mit gelben Birnen hänget…“; 1805) – 3. Abendphantasie („Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sizt…“; 1800)

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