An diesem Tag

Tracey Adams

US-amerikanische Pornodarstellerin

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Tracey Adams (* 7. Juni 1959 in Severna Park, Maryland, USA als Debra Blaisdell) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und ehemalige Pornodarstellerin, die auch unter den Namen Tracy Adams, Deborah Blaisdell und Debbie Blaisdell bekannt ist. In den 1980er und 90er Jahren spielte sie in mehr als dreihundert Pornofilmen mit. Sie war auch als Regisseurin tätig und hatte einige Auftritte in Spielfilmen.

Adams arbeitete ursprünglich als Radiomoderatorin, begann dann 1983 mit der Schauspielerei. Nach einigen Oben-Ohne-Rollen in B-Movies wie The Lost Empire (1984) spielte sie 1985 in ihrem ersten Pornofilm Make My Night mit, bei dem sie auch auf dem Cover abgebildet war. Neben ihrer Tätigkeit als Pornodarstellerin übernahm sie unter dem Namen Deborah Blaisdell gelegentlich auch einige Rollen außerhalb der Pornoindustrie, wie in der Komödie Wimps. (1986), Außerdem war sie Gaststar in einigen italienischen Fernsehserien.

Nach einer zweijährigen Auszeit von der Pornofilmbranche folgte 1994 ein Comeback mit Starbangers 4. Obwohl sie seit 1992 nicht mehr regelmäßig Pornofilme drehte, übernahm sie gelegentlich Rollen bis ins Jahr 1999, in welchem sie ihre Karriere im Pornogeschäft endgültig beendete.

Mit ihrer ersten Sexszene zusammen mit Peter North in dem Film Pretty Peaches 2 (1987) gewann sie den Preis für die beste Sexszene des Jahres.

Tracey Adams lebt mit ihrer Lebensgefährtin in West Los Angeles, nachdem sie eine langjährige Beziehung mit der Pornodarstellerin Amber Lynn hatte, die 1999 endete.

Tracey Adams sagte im April 1987 im San Fernando Municipal Court als Zeugin in einem Gerichtsverfahren gegen zwei Männer aus, die wegen der Produktion von Pornofilmen der Zuhälterei angeklagt wurden. Zu dieser Zeit nutzten die Strafverfolgungsbehörden die Gesetze gegen Zuhälterei, um die Pornoindustrie unter Druck zu setzen. Sie argumentierten hierzu, dass die Darstellerinnen der Prostitution nachgingen und es für den Tatbestand der Zuhälterei irrelevant sei, dass deren Handlungen dabei gefilmt wurden. Die meisten Darsteller sagten hingegen, dass sie sich selbst nicht als Prostituierte, sondern als Schauspieler betrachteten und Geschlechtsverkehr lediglich Teil der filmischen Handlung gewesen sei. Tracey Adams sagte aus, dass sie für ihre Arbeit als Schauspielerin, nicht aber für die Durchführung von Geschlechtsverkehr bezahlt wurde: „I was paid to perform, but not paid to have sex.“

Die Darsteller wurden von dem Unternehmen Cinderella Distributors engagiert, welches von Charles Brickman und Thomas Ingalls betrieben wurde, die beide wegen Zuhälterei angeklagt waren. Die Anklage gegen Brickman wurde später fallen gelassen, der sich bereit erklärt hatte, als Zeuge gegen Ingalls auszusagen, da er ansonsten mit einer Gefängnisstrafe zwischen drei und dreizehn Jahren hätte rechnen müssen.

Tracey Adams und fünf weitere Darsteller, darunter Stacey Donovan, Taija Rae und Steve Drake, bezeugten, dass sie dafür bezahlt wurden, am 18. Juni 1986 ein Haus in Sand Canyon aufzusuchen und dort vor der Kamera sexuelle Handlungen durchzuführen. Das Filmmaterial war zur Verwendung in einem Film vorgesehen, der unter dem Namen Love Potion oder Squeeze Play hätte veröffentlicht werden sollen, und wurde bei einer Hausdurchsuchung am Ende des Drehtages beschlagnahmt. Adams und die anderen Darsteller bezeugten weiter, dass Ingalls während der Dreharbeiten als Kameramann fungierte und sie anschließend in bar bezahlt wurden. Gemäß ihrer Zeugenaussagen lagen die Tagesgagen zwischen 300 $ für Steve Drake und 1000 $ für Stacey Donovan. Donovan bezeichnete sich selbst als Informantin der Strafverfolgungsbehörden und sagte aus, dass sie nie eine Schauspielerin hatte sein wollen, nur des Geldes wegen an Pornofilmen mitgewirkt hatte und auch nicht weiter als Pornodarstellerin auftreten wolle.

Auffassungen und Pressestimmen

Tracey Adams sagte, sie behalte ihre innere Ruhe, indem sie ihre Interessen vertritt.

Ihre Einstellungen lassen sich an verschiedenen Zitaten erkennen:

Tracey Adams nimmt ihre Arbeit ernst und hat an sich selbst den Anspruch, diese Arbeit möglichst gut zu verrichten, auch und gerade bei der Ausübung von Geschlechtsverkehr. Sie bevorzugt Sexszenen mit echter Anziehung und Chemie statt kaltem, mechanischem Sex:

Für Tracey Adams selbst war dies ein Wendepunkt, den sie so beschreibt:

Sie sieht sich selbst nicht als „sexuellen Wagemutigen“, sondern als Schauspielerin:

Ihr schauspielerisches Können wurde von der Fachpresse ausdrücklich gelobt:

Im Februar 1991 porträtierte die Los Angeles Times Tracey Adams in einem Artikel über die Pornoindustrie ausführlich. Im Interview gab sie zu Protokoll, dass die Tagesgagen der Darsteller über vier Jahre hinweg kontinuierlich gefallen seien – von etwa $1000 auf etwa $100 pro Tag.

AVN Award Best Couples Sex Scene – Video mit Joey Silvera (Made In Germany, 1988)

XRCO Award Best Copulation Scene – mit Peter North (Pretty Peaches 2, 1988)

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