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Tom Okker

Niederländischer Tennisspieler

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Thomas Samuel Okker (* 22. Februar 1944 in Amsterdam; Spitzname The Flying Dutchman) ist ein ehemaliger niederländischer Tennisspieler.

Von 1964 bis 1968 wurde er fünfmal in Folge niederländischer Meister. Im Anschluss an seine Erfolge als Amateur schloss sich Okker 1968 dem Profi-Tennis an.

1968 erreichte er beim Tennisturnier von Wimbledon das Viertelfinale. Im selben Jahr stand er bei den US Open im Finale, unterlag dort aber dem US-Amerikaner Arthur Ashe.

Seine höchste Platzierung in der Tennisweltrangliste erreichte Okker 1969, als er hinter dem Australier Rod Laver und dem Amerikaner Arthur Ashe Platz drei belegte. Insgesamt hielt er sich sieben Jahre lang in den Top Ten. Im Jahr 1979 war er für elf Wochen der Weltranglistenerste der Doppelweltrangliste.

1978 erreichte er noch einmal das Halbfinale in Wimbledon.

In seiner Karriere gewann Okker in der Open Era insgesamt 35 Turniere im Einzel und 68 im Doppel. Im Jahr 2003 wurde Tom Okker in die International Jewish Sports Hall of Fame aufgenommen.

Zwischen 1964 und 1981 trat Okker in 13 Begegnungen für die niederländische Davis-Cup-Mannschaft an. Er gewann 15 seiner 35 Matches.

Er ist ein Enkel des Olympia-Fechters Simon Okker, der 1944 im KZ Auschwitz ermordet wurde.

Nach dem Ende seiner Laufbahn als Tennisspieler eröffnete Tom Okker eine Kunstgalerie, zunächst in Amsterdam, später in Hazerswoude-Dorp.

ATP-Profil von Tom Okker (englisch)Vorlage:ATP/Wartung/unnötige Verwendung von Parameter 2

ITF-Profil von Tom Okker (englisch)

Davis-Cup-Statistik von Tom Okker (englisch)

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