Thomas Michael Neumaier (* 2. Juni 1948 in München) ist ein deutscher Konzeptkünstler.
Thomas Neumaier wuchs im Raum Frankfurt am Main auf. Nach verschiedenen Studien entschied er sich, als Arbeiter in die Fabrik zu gehen. Beeinflusst und geprägt von 20 Jahren Arbeit in den Werkhallen, schuf er zunächst politische Plakate und Collagen, bevor er sich der Objektkunst zuwandte. Heute erstellt er Objekte, Rauminstallationen und künstlerische Eingriffe in das öffentliche städtische Leben.
Thomas Neumaiers Arbeiten waren und sind auf zahlreichen Einzelausstellungen und internationalen Ausstellungsbeteiligungen zu sehen.
Neumaier ist mit der ehemaligen Lehrerin Gabriele Neumaier verheiratet und lebt und arbeitet in Ingolstadt und Berlin, sein Atelier befindet sich in Solnhofen im Altmühltal.
1997: Kunstförderpreis der Stadt Ingolstadt
2002: 1. Preis, Wettbewerb Kunst am Fluss, EU und Stadt Kassel
2013: 1. Preis, Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Pfaffenhofen, Stadt Pfaffenhofen
2014: Auszeichnung für das Projekt DAS FOTOALBUM unter den 16 besten Arbeiten aus dem In- und Ausland, Die lebendigste Erinnerungsstadt, Stiftung Lebendige Stadt
2019: Kunstpreis der Stadt Ebersberg
2021: Kunstpreis der Stadt Ingolstadt
1969: Einzelausstellung: Galerie savage eye, Neu-Isenburg
ab 1969: aktive Teilnahme an der Studentenbewegung, vorrangig politische Plakate und Collagen
1982: Veröffentlichung einer Bildergeschichte in Der Bunte Hund
1983/84: Künstleraktion Gesammelte Angst gegen die Rüstungspolitik der Supermächte
1984: Einzelausstellung: (mit Burkhart Braunbehrens), Werkstatt Galerie Neckarsulm
1984: Kunstsalon ‘84, Haus der Kunst München
1985: Kulturtreff Erlangen, Kulturamt Erlangen
1986: Einzelausstellung: Thomas Neumaier, Galerie Wuillemet, Ingolstadt 1987 DEPONIA, Galerie Objekt Kunst, München