Therese Keiter geborene Kellner (* 20. Juni 1859 in Melsungen; † 5. April 1925 in Regensburg) war eine deutsche Schriftstellerin, die auch unter dem Pseudonym Marie Herbert publizierte.
Therese Keiters Vater war Kanzleirat. Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie im Landhaus ihrer Eltern und veröffentlichte schon in jungen Jahren Novellen und Erzählungen in Zeitungen und Zeitschriften, die ersten im Alter von 15 Jahren. Sie besuchte das Lehrerinnenseminar in Kassel. 1888 heiratete sie den katholischen Journalisten, Literaturkritiker und Schriftsteller Heinrich Keiter und zog mit ihm nach Regensburg. Dort lebte sie nach dem Tod ihres Mannes 1898 auch als Witwe. Keiter schrieb für die Zeitschrift „Die Oberpfalz“. Sie starb 1925 im Alter von 65 Jahren.
Miß Edda Brown. Erzählung. Bachem, Köln 1882.
Das Kind seines Herzens. Roman. Bachem, Köln 1884.
Jagd nach dem Glück. Roman. Bachem, Köln 1885.
Kinder der Zeit und andere Novellen. Bachem, Köln 1886.
Gemischte Gesellschaft. Novellen. Bachem, Köln 1888.
Baalsopfer. Novellen. Bachem, Köln 1893.
Aphorismen. Sinnsprüche aus dem Leben für das Leben. Bachem, Köln 1895.
Aglaë. Novelle aus dem 4. Jahrhundert. Bachem, Köln 1897. (Digitalisat)
Frauennovellen. Nationale Verlagsanstalt, Regensburg 1897. (Digitalisat)
Herr Nathanael Weißmann. Novelle. Butzon & Bercker, Kevelaer 1899. (Aus Vergangenheit und Gegenwart 10)
Die Rache der Jugend und andere Novellen. Abt, München/Wien 1899 (Roman- und Novellen-Schatz, Jg. 1, Nr. 8). (Digitalisat)
Geistliche und weltliche Gedichte. Roth, Stuttgart 1899.
Nach dem Tode. Einem alten Freunde nacherzählt. Butzon & Bercker, Kevelaer 1899.
Marianne Fiedler. Eva. Leben und Liebe. Drei Novellen. Bachem, Köln 1900.
Aus dem Buche des Lebens. Novellen. Manz, Regensburg 1900.
Einkehr. Neue Gedichte. Roth, Stuttgart/Wien 1902.