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Tadeáš Salva

Slowakischer Komponist

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Tadeáš Salva (* 22. Oktober 1937 in Lúčky; † 3. Januar 1995 in Bratislava) war ein slowakischer Komponist.

Salva hatte von 1953 bis 1958 am Konservatorium von Žilina Unterricht in den Fächern Cello, Akkordeon und Klavier. Er studierte von 1958 bis 1960 an der Musikakademie von Bratislava bei Ján Cikker und Alexander Moyzes und bis 1965 an der Staatlichen Musikhochschule Katowice bei Bolesław Szabelski sowie bei Witold Lutosławski.

Von 1965 bis 1968 leitete er die Musikabteilung des Rundfunks in Košice, danach wirkte er als Fernsehdramaturg des Slowakischen Fernsehens in Bratislava. Von 1977 bis 1988 war er Programmdirektor des Slovenský ľudový umelecký kolektív (SLUK). Ab 1990 war er Vorsitzender des slowakischen Komponistenverbandes, ab 1991 Professor an der Universität von Nitra.

Salva komponierte Bühnenwerke, sinfonische Musik, darunter Sinfonien und Instrumentalkonzerte, kammermusikalische und Vokalwerke sowie Werke für elektroakustische Instrumente.

Sedem kresieb für Klavier, 1959

Sláčikové kvarteto „Dies irae“ c. 1, 1959

Symfonietta in C für Streichorchester, 1962

Sedem kresieb für Orchester, 1964

Koncert für Cello und Orchester, 1967

Hrajte že mi, hrajte, husličky z javora, 1970

Burleska für Violine und Orchester, 1970

Sláčikové kvarteto c. 3b, 1970

Margita a Besná, Fernsehoper, 1971

"150 000 000" (Stopätdesiat miliónov), 1973

Slávnostná hudba für Orchester, 1974

Balada per duodecimo archi, 1974

Balada für zwei Klarinetten, 1974

Klopanie na rínu, Opernballett, 1975

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