Tadaoki Ishihara (jap. 石原 忠興, Ishihara Tadaoki; * 13. Januar 1940 in Kunitachi westlich von Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer Komponist.
Er wuchs als Sohn eines buddhistischen Priesters inmitten von Klängen japanisch-buddhistischer Musik auf. Er absolvierte sein Studium am Kunitachi College of Music und graduierte 1966. Nach seiner Graduierung studierte er noch Zwölftonmusik und schloss ein intensives Studium der klassischen japanischen Instrumental- und Vokalmusik an. Von 1984 bis 1986 vervollständigte er seine Studien in den Vereinigten Staaten von Amerika an der Harvard University und am New England Conservatory of Music und war beeinflusst von George Russell.
Nunmehr ist er Professor am Kunitachi College of Music und lehrt dort Orchestration, Komposition und Musiktheorie.
1988: Movement for Wind Orchestra No. 2 – Savanna
1969: Musica per Flauto e Pianoforte ’69
1972: Tapestrie für Percussion-Ensemble
1971: Little Suite für Klavier
1987: Perspectives for Teaching Music Theory
1992: Introduction to Musical Form
1993: The Correlation of Musical Structures in Popular Music
1995: Sonic design : The Views of Robert Cogan and Pozzi Escot
1998: The Secret Arts of Maurice Ravel: The Structure of Ecstasy and Gradation in „Bolero“
2001: A Study on Niccolò Paganini’s Theme Analysis of „Capice XXIV“