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Svend Auken

Dänischer Politiker

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Svend Gunnarsen Auken (* 24. Mai 1943 in Aarhus; † 4. August 2009 in Kopenhagen) war ein dänischer Politiker der Socialdemokratiet. Er war ein Sohn der Eheleute Gunnar und Kirsten Auken sowie Bruder von Jens Auken, Margrete Auken, Gunvor Auken und den Zwillingsschwestern Ingegerd und Charlotte aus der zweiten Ehe seines Vaters. Von 1971 bis zu seinem Tod gehörte er dem Folketing als Abgeordneter an.

Auken studierte Politikwissenschaften und schloss das Studium 1969 mit cand.scient.pol. ab. Bei der Folketingswahl 1971 zog er erstmals in das dänische Parlament ein und vertrat dort den Århus Amtskreds beziehungsweise ab 2007 den Østjyllands Storkreds. Am 1. Oktober 1977 wurde er als Nachfolger Erling Jensens als Arbeitsminister in die Regierung Jørgensen II berufen und verblieb in dieser Position bis zum 10. September 1982 auch in den weiteren Kabinetten. Von 1987 bis 1992 war Auken Vorsitzender der Socialdemokratiet, nachdem er bereits ab 1985 stellvertretender Vorsitzender in der Partei gewesen war. Mit der Regierung Poul Nyrup Rasmussen I übernahm er am 25. Januar 1993 das Umweltministerium. Nach der Folketingswahl 1994 wurde die Zuständigkeit erweitert zum Umwelt- und Energieministerium, welches er in den Regierungen Poul Nyrup Rasmussens bis zum 27. November 2001 führte. Nachdem die Socialdemokratiet die Folketingswahl 2001 verloren hatte, wurde er von seiner Partei in das Präsidium des Folketing entsandt. Auch nach der Folketingswahl 2005 setzte er als Vizepräsident des dänischen Parlaments fort. Auken starb 2009 an Prostatakrebs.

Svend Auken in der Abgeordnetendatenbank des Folketing (dänisch)

Svend Auken Eintrag im Onlinelexikon Den Store Danske (dänisch), abgerufen am 1. Februar 2014

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