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Stephen Mosko

US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge

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Stephen „Lucky“ Mosko (* 7. Dezember 1947 in Denver; † 5. Dezember 2005 in Green Valley, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge.

Mosko spielte in seiner Jugend Schlagzeug in einem städtischen Orchester, das von Antonia Brico geleitet wurde. Diese gab ihm ersten Klavier- und Dirigierunterricht. An der Yale University studierte er Komposition bei Donald Martino und Dirigieren bei Gustav Meier und erhielt 1969 den Bachelorgrad magna cum lauda. Er setzte seine Ausbildung bei Mel Powell, Morton Subotnick und Leonard Stein am California Institute of the Arts fort, wo er nach Erlangung des Mastergrades 1972 dreißig Jahre lang unterrichtete.

Er war zehn Jahre lang musikalischer Direktor der San Francisco Contemporary Music Players und wirkte als Chefdirigent des Griffin Ensemble of Boston und musikalischer Leiter der Chicago Contemporary Players. Als Gastdirigent trat er mit dem San Francisco Symphony Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra auf. Außerdem dirigierte er u. a. beim Holland Festival, dem Ojai Festival, dem Foro International de Musica Nueva in Mexiko-Stadt, den Monday Evening Concerts und an der Minnesota Opera und dirigierte das Boston’s Collage and Dinosaur Annex Ensemble, das Merkin Hall Music Today Ensemble, das niederländische Schoenberg Ensemble und das Netherlands Wind Ensemble. 1984 war er musikalischer Leiter des Olympic Arts Contemporary Music Festival, 1987 des Los Angeles Festival (John Cage Celebration) und 1990 des Ojai Music Festival.

In seinen Kompositionen verband Mosko Neue Musik mit Weltmusik und nahm hierbei u. a. Einflüsse aus zeremonieller Sufi-Musik, der chinesischen Oper, rumänischen Zigeunerweisen und dem isländischen epischen Gesang auf. Seine Werke wurden u. a. vom San Francisco Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Sacramento Symphony Orchestra, der California EAR Unit, der Group for New Music of New York, dem Aspen Festival Orchestra, dem New York New Music Ensemble und La Camerata of Mexico, und bei den Festivals von Ojai, Tanglewood und dem June in Buffalo aufgeführt. Er erhielt u. a. zwei Kompositionsstipendien des National Endowment for the Arts, zwei Preise der BMI Foundation und einen Preis der Fromm Foundation. Er unternahm als Stipendiat der Senior Fulbright/Hayes-Stiftung zwei Studienreisen nach Island und war 1989 Gastkomponist des Sacramento New American Music Festival. Als Vorstandsmitglied wirkte er im National Endowment for the Arts, der Chamber Music America, der MacDowell Colony, im California Arts Council und dem American Music Center mit.

Loveley Mansions für Dirigent, Flöte, Sänmger, Erzähler und Kammerensemble, 1971

Night of the Long Knifes für dramatischen Sopran und Kammerensemble, 1974

Three Clerks in Niches für Kammerensemble, 1976

The Cosmology of Easy Listening für Perkussionstrio, 1978

Rais Murad für Cello und Klavier, 1978

Indigenous Music für gemischten Chor und Solisten, 1980

Indigenous Music II für Kammerensemble, 1984

Indigenous Music II: Flute, 1984

Indigenous Music II: Piano, 1984

Superluminal Connections I: The Atu of Tahuti für Orchester, 1985

The Road to Tiphareth für Kammerensemble, 1986

For Morton Feldman für Flöte, Cello und Klavier, 1987

Schweres Loos für Sprechstimme, Piccoloflöte, Bassklarinette und Cello, 1988

A Garden of Time für Orchester, 1989

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