An diesem Tag

Stephen Bunting

Englischer Dartspieler

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Stephen Paul Bunting (* 9. April 1985 in Liverpool, England) ist ein englischer Dartspieler. Sein Spitzname „The Bullet“ spielt auf die hohe Geschwindigkeit, mit der seine Darts im Board landen, an.

Im Januar 2014 wurde er Weltmeister bei der British Darts Organisation (BDO). Mit 7:4 gewann er im Finale gegen den Engländer Alan Norris. Wenige Tage nach dem Titelgewinn wechselte Bunting zur Professional Darts Corporation (PDC).

Nach der PDC World Darts Championship 2015 konnte er durch eine Wildcard an der Premier League Darts 2015 teilnehmen, wo er den achten Platz belegte. Sein größter Erfolg bei der PDC ist der Gewinn des Masters 2024.

Seine frühere Einlaufmusik Surfin’ Bird war eine Anspielung auf seine damalige Ähnlichkeit zur Zeichentrickfigur Peter Griffin aus Family Guy, da dies dessen Lieblingssong ist.

2000–2007: Jugendspieler und Anfänge bei der BDO

Stephen Bunting wurde erstmals durch den Sieg im Finale des Lancashire Open im Januar 2000 bekannt, indem er Darryl Fitton bezwang. Daraufhin begann er die Turniere der British Darts Organisation bzw. der World Darts Federation zu spielen und etablierte sich schnell als eines der größten Nachwuchstalente des Dartsport. Im Jahr 2001 glänzte er sowohl mit einem Sieg bei den British Teenage Open als auch dem WDF World Youth Cup sowie dem World Youth Masters. Auch den WDF Europe Cup Youth ein Jahr später entschied Bunting für sich. Sein erstes Herrenmajor-Turnier, die World Masters 2002, beendete Stephen Bunting mit einem gewonnenen Spiel in der Runde der letzten 64. 2003 nahm Bunting außerdem erstmals an der World Darts Trophy teil, verlor jedoch sein Erstrundenmatch gegen Gary Robson. Beim Doeland Grand Masters entschied Bunting seine Vorrundengruppe für sich und traf im Viertelfinale auf Tony O’Shea, welcher ihn mit 3:2 in Sätzen besiegte.

Im Jahr 2004 qualifizierte sich Bunting dann erstmals für die BDO World Darts Championship. In der ersten Runde schlug er im letzten Satz den Niederländer Vincent van der Voort, schied dann jedoch im Achtelfinale gegen Ted Hankey aus.

2004 gelangen Bunting zwei Halbfinals auf der Tour bei den Dutch Open und den Swedish Open sowie der erstmalige Achtelfinaleinzug beim World Masters, in dem er sich gegen Turniersieger Mervyn King geschlagen geben musste.

Bei der BDO World Darts Championship 2005 war bereits in Runde 1 Schluss, nachdem er gegen John Henderson keinen Satz hatte gewinnen können. Generell verlief das Jahr 2005 eher erfolglos für The Bullet, weshalb er 2006 auch erstmals wieder nicht zum WM-Teilnehmerfeld gehörte. 2006 setzte sich diese Entwicklung fort und 2007 nahm Bunting erstmals kein Majorturnier mit.

2008–2011: Etablierung und Major-Viertelfinals

Erst 2008 konnte Bunting wieder Erfolge einfahren. Im Finale der Northern Ireland Open schlug er Darryl Fitton mit 2:0 und sicherte sich damit seinen ersten Herrentitel in der WDF. Beim World Masters schied Bunting nach zwei gewonnenen Matches aus.

2009 nahm Bunting dann wieder an der BDO World Darts Championship teil. Er verlor allerdings erneut sein Erstrundenmatch, diesmal mit 1:3 gegen Gary Robson. Wenig später stand er im Finale der German Open, welches John Henderson für sich entschied.

Im Juli 2009 gewann Bunting das British Classic, als er sich mit 2:1 im Endspiel gegen Scott Waites durchsetzte. Beim World Masters gewann Bunting diesmal drei Spiele.

Die BDO World Darts Championship 2010 begann Bunting erstmals wieder mit einem Sieg. Im Erstrundenmatch gegen Ian White gab er keinen Satz ab. Selbiges tat dann aber Tony O’Shea mit ihm im Achtelfinale.

Im September 2010 errang Bunting einen Turniersieg beim England Classic, indem er im Finale mit 6:0 gegen Tony West gewann.

Die BDO World Darts Championship 2011 sollte seine bis dahin erfolgreichste werden. In der ersten Runde gewann Bunting mit 3:0 gegen Brian Woods. Nachdem er auch in der zweiten Runde den Grand-Slam-Gewinner Scott Waites hatte schlagen können, stand Bunting erstmals im Viertelfinale einer Herren-WM. Dies verlor er dann aber auch mit 1:5 gegen Finalist Dean Winstanley.

Im darauffolgenden Jahr stand Bunting in mehreren Finals auf der Tour, wovon er das England Classic und das Tops of Ghent auch gewann. Im World Masters 2011 stand Bunting ebenso wie bei der WM erstmals im Viertelfinale, verlor dort aber mit 0:3 gegen Ross Montgomery.

2012–2014: Erste Major-Siege und WM-Titel

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