Stéphane Rideau (* 25. Juli 1976 in Agen) ist ein französischer Schauspieler.
Stéphane Rideau, der eigentlich eine Sportkarriere anstrebte, wurde im Alter von 16 Jahren beim Rugby spielen in seiner Heimatstadt Agen vom französischen Regisseur André Téchiné entdeckt und 1995 prompt als bester Nachwuchsschauspieler in dessen viel beachteten und preisgekrönten Film Les Roseaux Sauvages für den César, den französischen Filmpreis, nominiert.
Seit diesem Erfolg spielte er unter anderem unter der Regie von Gaël Morel, seinem Spielpartner in Les Roseaux Sauvages, in À toute vitesse, Le Clan und Notre paradis sowie in Sitcom von François Ozon und Presque rien von Sébastien Lifshitz.
Nachdem Rideau ursprünglich nach Paris gezogen war, um näher am Zentrum des französischen Films zu sein, kehrte er im Jahr 2000 schließlich wieder in sein Heimat-Département Lot-et-Garonne zurück, um sich stärker seinem im selben Jahr geborenen Kind und seiner Partnerin Celia widmen zu können. Sein Schaffen für Film und Fernsehen umfasst mehr als 50 Produktionen.
1994: Wilde Herzen (Les Roseaux sauvages) – Regie: André Téchiné
1994: Der Neue (Le chêne et le roseau) – Regie: André Téchiné (TV-Version von Wilde Herzen)
1996: Full Speed (À toute vitesse) – Regie: Gaël Morel
1998: Bis zur nächsten Station (Les Passagers) – Regie: Jean-Claude Guiguet
1998: Neuschnee (Premières neiges) – Regie: Gaël Morel
1998: Sitcom – Regie: François Ozon
1998: Ça ne se refuse pas – Regie: Eric Woreth
2000: Sommer wie Winter (Presque rien) – Regie: Sébastien Lifshitz
2001: Weit weg (Loin) – Regie: André Téchiné
2001: Pygmäen für Film gesucht (Les pygmées de Carlo) – Regie: Radu Mihăileanu
2002: Juliette und ihr Bauch (Le ventre de Juliette) – Regie: Martin Provost
2004: Le Cadeau d'Elena – Regie: Frédéric Graziani
2004: Brüderliebe (Le Clan) – Regie: Gaël Morel
2008: Un barrage contre le Pacifique – Regie: Rithy Panh