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Sophie Marie von Hessen-Darmstadt

Herzogin von Sachsen-Eisenberg

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Sophie Marie von Hessen-Darmstadt (* 7. Mai 1661 in Darmstadt; † 22. August 1712 in Gotha) war nach ihrer Heirat mit Herzog Christian Herzogin von Sachsen-Eisenberg.

Sophie Marie war eine Tochter des Landgrafen Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt (1630–1678) aus dessen Ehe mit Maria Elisabeth (1634–1665), Tochter des Herzogs Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf.

Sie heiratete am 9. Februar 1681 in Darmstadt Herzog Christian von Sachsen-Eisenberg, der zu jenem Zeitpunkt bereits Witwer und Vater einer Tochter war. Im Jahr davor war er durch eine Landesteilung mit seinen Brüdern erster Herzog von Sachsen-Eisenberg geworden. Die Ehe blieb kinderlos und Christian starb, ohne einen Erben zu hinterlassen. Um Sachsen-Eisenberg entbrannte unter seinen verbleibenden Brüdern und deren Nachkommen ein jahrelanger Erbschaftsstreit.

Die Herzogin wurde als sehr fleißige Hausfrau beschrieben, die eine besondere Vorliebe für das Spinnen besaß. Als einfache Frau verkleidet, sorgte sie selbst für Versorgung mit Wolle und Garn bei ansässigen Zeugmachern.

Anmerkung: Aufgrund von innerfamiliären Heiraten sind Johann Georg I. von Sachsen und seine Frau Magdalena Sibylle gleich zweifache Ur-Großeltern von Sophie Marie von Hessen-Darmstadt.

Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2, Dresden 1874, S. 323–325

Sachsen-Eisenberg, Sophia Maria Herzogin von. Hessische Biografie. (Stand: 5. Februar 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).

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Sophie Marie von Hessen-Darmstadt | World in Stories