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Solvejg Albeverio-Manzoni

Schweizerische Malerin und Autorin

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Solvejg Albeverio-Manzoni, geborene Manzon (* 6. November 1939 in Arogno) ist eine schweizerische Malerin, bekannt vor allem durch Aquarelle, Zeichnungen und Radierungen, und Autorin.

Manzoni wuchs als Tochter von Madi Manzoni, geborener Angioletti, und des Journalisten Cesco Manzoni in der italienischsprachigen Schweiz in Lugano auf. Sie ist eine Urgroßnichte des Philosophen Romeo Manzoni und Enkelin des Zeichners und Grafikers Henry Manzoni.

An der Textilschule Como in Italien machte sie von 1957 bis 1960 eine Ausbildung als Textilzeichnerin und arbeitete danach in Como und Zürich. 1969 besuchte sie die Kunstgewerbeschule in Zürich. Als freie Mitarbeiterin war sie beim Radio della Svizzera Italiana (RSI) in Lugano tätig. Sie ist katholisch und heiratete 1970 den 1939 in Lugano geborenen schweizerischen Physiker und Mathematiker Sergio Albeverio. Nach der Heirat wechselte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann häufiger den Wohnsitz, so lebte sie in Princeton, wo sie von 1970 bis 1972 die Princeton University besuchte, Oslo (Norwegen), wo sie von 1972 bis 1977 die Statens Handverk og Kunstindustriskloe besuchte, Neapel, Sanary-sur-Mer, Bielefeld, Bochum und Bonn. Seit 1978 hatte sie Einzel- und Gruppenausstellungen mit Bildern, Radierungen und Zeichnungen unter anderem in Deutschland, Italien, Norwegen (dort auch bei der Internationalen Grafikk Biennale in Fredrikstad), der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika. Seit 1980 ist sie auch schriftstellerisch tätig. Seitdem wechselt sie zwischen Schrift und Malerei, die für sie komplementäre Ausdrucksformen sind. Heute lebt sie in Lugano und Bonn. Sie hat eine Tochter.

1987: Premio Ascona für Il pensatore con il mantello come meteora

1994: Buch des Jahres der Schweizerischen Schillerstiftung für Il fiore e il frutto, triando donna

1995: Förderstipendium der Kulturstiftung Pro Helvetia

Da stanze chiuse. Gedichte u. Bilder. Giardini, Pisa 1987.

Il pensatore con il mantello come meteora. Roman. Casagrande, Bellinzona 1990, ISBN 88-7713-161-6.

mit Ketty Fusco, Carla Ragni: Il fiore e il frutto, triando donna. Gedichte. Edizioni del Leone, Venedig 1993.

Frange di solitudine. Erzählung. Edizioni del Leone, Venedig 1994, OCLC 53623930.

mit Ketty Fusco, Carla Ragni: Spiagge confinanti. Gedichte. Book Ed., Castel Maggiore (Bologna) 1996, ISBN 88-7232-237-5.

La carcassa color del cielo. Nuova editrice Magenta, Varese 2001, ISBN 88-87559-10-4.

Il castello, le autostrade, i boschi, la Ronda suite di 16 tavole. Pagine d’arte, Lugano 2001, ISBN 88-86995-44-X.

mit Ketty Fusco, Carla Ragni: Contrappunto. Italienischsprachige Gedichte mit französischer Übersetzung von Daniel Colomar und deutscher Übersetzung von Rüdiger Fischer. Samizdat, Genf 2005, ISBN 2-940188-18-1.

Gestation infinie. Entretien avec Annie Richard, Paris 2008.

I Manzoni di Arogno – Katalog der Ausstellung in Arogno, Commissione Culturale Arogno, 2016.

Ferite, puntoacapo, Pasturana 2018, ISBN 978-88-98224-71-5.

Beiträge in Anthologien und Literatur-/Kulturzeitschriften (Auswahl)

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