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Simone von Zglinicki

Deutsche Schauspielerin

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Simone von Zglinicki (* 3. September 1951 in Chemnitz) ist eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin. Von 1974 bis 2018 war sie Ensemblemitglied im Deutschen Theater Berlin und hat in vielen Aufführungen mitgewirkt. Sie spielte auch in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mit, außerdem war sie regelmäßig im Tatort, im Polizeiruf 110 und in In aller Freundschaft zu sehen.

Nach dem Abitur studierte Simone von Zglinicki von 1969 bis 1974 an der Theaterhochschule Leipzig und war seit Studienende bis 2018 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin.

Am Deutschen Theater Berlin war sie unter anderem als Miranda in Der Sturm von Shakespeare (Regie: Friedo Solter), als Nina in Wolfgang Heinz’ Inszenierung von Anton Tschechows Die Möwe, als Regine in Thomas Langhoffs Inszenierung von Ibsens Gespenstern, als Katharine in Der Widerspenstigen Zähmung und als Frau Krehler in Georg Kaisers Kanzlist Krehler (Regie: Sylvain Maurice) zu sehen. Unter der Regie von Alexander Lang spielte sie in Der Cid, Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen von Heinrich Mann, Ein Sommernachtstraum und Karate Billy kehrt zurück. Des Weiteren verkörperte sie eine der Hauptrollen in Konstanze Lauterbachs Inszenierung von Jean Genets Die Zofen und war in Friedrich Dürrenmatts Die Physiker (Regie: András Fricsay) zu sehen. Unter der Regie von Jürgen Gosch spielte sie in Der Reigen, Auf der Greifswalder Straße und die Polina in Die Möwe. In den letzten Jahren arbeitete sie mit jungen Regisseuren zusammen, so mit Philipp Preuss in Rainer Werner Fassbinders Drama Die bitteren Tränen der Petra von Kant, und unter der Regie von Sabine Auf der Heyde in Dylan Thomas’ Unter dem Milchwald.

Simone von Zglinicki spielte in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen mit. Noch während ihres Studiums wurde sie 1973 für die Hauptrolle der Susanne in Bernhard Stephans Für die Liebe noch zu mager? gecastet, als die ursprünglich vorgesehene Katharina Thalbach aufgrund ihrer Schwangerschaft ausfiel. Danach wirkte Zglinicki unter anderem in dem Märchenfilm Hans Röckle und der Teufel (1974), in der Tragikomödie Märkische Forschungen (1982), in dem mehrfach ausgezeichneten Kinderfilm Sabine Kleist, 7 Jahre… (1982), in dem Fernsehfilm Das andere Leben des Herrn Kreins (1994), in dem Filmdrama Das Versprechen (1995), neben Susanne Bormann in dem Jugendfilm Raus aus der Haut (1997) sowie in dem TV-Katastrophenfilm Restrisiko (2011) mit.

Sie arbeitet kontinuierlich für TV-Produktionen wie Tatort, Polizeiruf 110, In aller Freundschaft sowie für den Hörfunk und für Hörbücher.

1974: William Shakespeare: Der Sturm (Miranda) – Regie: Friedo Solter (Deutsches Theater Berlin)

1975: Henrik Ibsen: Ein Volksfeind (Stockmanns Tochter) – Regie: Klaus Erforth/Alexander Stillmark (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)

1976: Georg Hirschfeld: Pauline (Frau Sperling) – Regie: Alexander Lang (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)

1976: Arnold Wesker: Tag für Tag (Beatie Bryant) – Regie: Horst Schönemann (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)

1978: Alexander Wampilow: Letzten Sommer in Tschulimsk (Valentina) – Regie: Horst Schönemann (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)

1979: Peter Hacks: Prexaspes – Regie: Cox Habbema/Eberhard Esche (Deutsches Theater Berlin)

1980: William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum (Hermia) – Regie: Alexander Lang (Deutsches Theater Berlin)

1980: Federico García Lorca: Bernarda Albas Haus (Adela) – Regie: Piet Drescher (Deutsches Theater Berlin)

1980: Anton Tschechow Die Möwe (Nina) – Regie: Wolfgang Heinz (Deutsches Theater Berlin)

1981: Tadeusz Różewicz: Weiße Ehe (Küchenmamsell) – Regie: Rolf Winkelgrund (Deutsches Theater im Maxim-Gorki-Theater Berlin)

1983: Bertolt Brecht: Die Rundköpfe und die Spitzköpfe – Regie: Alexander Lang (Deutsches Theater Berlin)

1984: Federico García Lorca: Yerma (Kindsmutter) – Regie: Klaus Erforth (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)

1984: Oscar Wilde: Bunbury oder Die Wichtigkeit Ernst zu sein – Regie: Klaus Piontek (Deutsches Theater Berlin)

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