Silvia Bächli (* 16. März 1956 in Baden in der Schweiz) ist bildende Künstlerin und hauptsächlich als Zeichnerin hervorgetreten.
Bächli studierte 1976 bis 1980 an der Schule für Gestaltung Basel und an der École Superieure d‘Arts Visuels in Genf. Ihre seit den späten 1970er Jahren anhaltende Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung nimmt sich naheliegenden Dingen und Gesten an. Die Beschränkung der Mittel – Gouache, Ölkreide oder Tusche auf Papier unterschiedlicher Grösse – erlaubt der Künstlerin, Beobachtungen handschriftlich und sparsam zu verdichten. Meist mit verdünnter schwarzer Wasserfarbe aufgetragen, gerinnen Striche, Linien und Flecken zu konzentrierten visuellen Ereignissen: dosierte Momente der Erinnerung, die manchmal am Körper, manchmal an Horizontlinien, manchmal an offenen Strukturen Mass nehmen.
Bächli ist mit Eric Hattan verheiratet und lebt in Basel.
2018: Landis & Gyr Atelier London
2018: Preis der Sammlung Ricola Laufen, Schweiz
2014: Kulturpreis der Stadt Basel, Schweiz
2007: Hans-Thoma-Preis, Staatspreis des Landes Baden-Württemberg, Deutschland
2007: Prix de dessin de la Fondation Florence et Daniel Guerlain, Paris
2003: Prix Meret Oppenheim, Bundesamtes für Kultur, Schweiz
Auswahl Ausstellungen in Museen/Institutionen (* Gruppenausstellungen)
2022: Lange Linien lang, kuratiert von Janneke de Vries – Weserburg/Museum für moderne Kunst, Bremen
2022: Aligned, mit Michael Anastassiades, Andreas Murkudis, Berlin*
2021: Warum ist nicht schon alles verschwunden, mit Joelle Tuerlinckx, Alexandra Bircken, Laure Prouvost, Zofia Kulik, kuratiert von Noor Mertens – Kunstmuseum Bochum*
2021: Side facing the wind, kuratiert von Bruno Marchand – Fidelidade Arte, Lissabon
2021: Le Printemps de septembre, Festival d'art contemporain, kuratiert von Christian Bernard – Toulouse*
2021: Interstices, kuratiert von Perrine Lacroix – La BF15, Lyon
2019: Resonating Spaces, mit Leonor Antunes, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread, kuratiert von Theodora Vischer – Fondation Beyeler, Riehen/Basel*
2019: Shift, kuratiert von Dr. Kristen Voigt – Kunsthalle Karlsruhe