Scott Rathbone Beal (* 14. April 1890 in Quinnesec, Michigan, USA; † 10. Juli 1973 in Hollywood, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Regie-Assistent.
Scott R. Beal wurde als Sohn des Regisseurs Frank Beal und der Schauspielerin Louise Lester in der Ortschaft Quinnesec geboren. Die Berufe seiner Eltern legten nahe, dass er sich ebenso im Showbusiness betätigte, also versuchte er sich zuerst als Schauspieler an einigen kleinen Bühnen. Doch schon bald zog es ihn nach Kalifornien zum Filmgeschäft.
Hier fand er, neben einigen Rollen, sein Betätigungsfeld hinter der Kamera. Er führte Regie, war aber in erster Linie Regieassistent. Dieses Fach belegte er den größten Teil seiner Karriere. In dieser Funktion wurde er zwei Mal für den Oscar in der ehemaligen Kategorie Beste Regieassistenz nominiert. 1934 konnte er den Oscar mit sechs weiteren Nominierten gewinnen, wobei alle Preisträger nicht für einen bestimmten Film geehrt wurden. Bei der Oscarverleihung 1935 blieb es bei der Nominierung, diesmal für den Film Frauen am Scheidewege.
Scott R. Beal starb am 10. Juli 1973 in Hollywood.
1916: Undine – Regie: Henry Otto
1923: Die Insel der verlorenen Schiffe (The Isle of Lost Ships) – Regie: Maurice Tourneur
1924: Die Juwelen der Romanoffs (Torment) – Regie: Maurice Tourneur
1925: Die Zwillingsschwester (Her Sister from Paris) – Regie: Sidney Franklin
1925: Ein Mädel von Klasse (Classified) – Regie: Alfred Santell
1931: Dracula – Regie: Tod Browning
1932: Mord in der Rue Morgue (Murders in the Rue Morgue) – Regie: Robert Florey
1932: Back Street – Regie: John M. Stahl
1932: Air Mail – Regie: John Ford
1933: Eine Frau vergisst nicht (Only Yesterday) – Regie: John M. Stahl
1934: Frauen am Scheidewege (Imitation of Life) – Regie: John M. Stahl
1935: Der Rabe (The Raven) – Regie: Lew Landers
1935: Was geschah gestern? (Remember Last Night?) – Regie: James Whale
1945: Tarzan und die Amazonen (Tarzan and the Amazons) – Regie: Kurt Neumann