An diesem Tag

Schwimmweltmeisterschaften 2009

Schwimmveranstaltung der FINA in Rom (Italien)

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Die 13. Schwimmweltmeisterschaften fanden vom 17. Juli bis zum 2. August 2009 in der italienischen Hauptstadt Rom statt. Der Schwimmweltverband (FINA) vergab die Veranstaltung am 16. Juli 2005 am Rand der Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montreal. Die Bewerbung Roms setzte sich gegen die Kandidaturen von Athen, Moskau und Yokohama durch. Die Stadt war damit nach 1994 zum zweiten Mal Gastgeber von Weltmeisterschaften.

Veranstaltungsorte waren das Foro Italico und der Lido di Ostia.

Die Schwimmweltmeisterschaften 2009 waren die letzten, bevor ab 2010 das Tragen eines High-Tech-Schwimmanzugs verboten wurde. Insgesamt wurden bei diesen Meisterschaften 42 Weltrekorde in 31 Disziplinen aufgestellt. Damit wurden über drei Viertel der insgesamt 40 möglichen Langbahnweltrekorde gebrochen. 6 der 31 sind noch bis heute gültig (Stand vom 31. Juli 2024). 14 der 42 aufgestellten Weltrekorde wurden bereits in den Läufen der Halbfinale erzielt.

Legende zum nachfolgend dargestellten Wettkampfprogramm:

Letzte Spalte: Gesamtanzahl der Entscheidungen in den einzelnen Sportarten

Insgesamt nahmen 2556 Athleten aus 185 Ländern an den Schwimmweltmeisterschaften teil.

Zu Beginn der Weltmeisterschaften kam es zu Windproblemen in Ostia. Heftige Stürme, welche schwere Schäden im Start- und Zielbereich der Freiwasserschwimmwettbewerbe verursachten, zwangen die Veranstalter zu Überlegungen diese Bewerbe an den Braccianosee zu verlegen. Schlussendlich wurden lediglich die Starttermine über 5 km und 10 km auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um die Schäden provisorisch zu beheben. Um einen Start trotz der vom Sturm zerstörten Startbrücke zu gewährleisten, wurden die Schwimmer an einer provisorischen Leine aufgereiht und losgeschickt.

Zu weiteren Problemen kam es im Vorfeld der Beckenschwimmwettbewerbe im Zusammenhang mit den zunächst montierten Startblöcken, welche von der FINA erst für 2010 genehmigt wurden. Von Seiten der Veranstalter hieß es, dass diese Startblöcke, welche eine größere Neigung aufweisen und dadurch den Schwimmern ein kräftigeres Abstoßen ermöglichen, lediglich zu Testzwecken montiert wurden.

Einer der Höhepunkte der Schwimm-WM war das 200-Meter-Freistilfinale der Herren. Die beste Vorlaufzeit erzielte dabei der Deutsche Paul Biedermann. Der haushohe Favorit auf dieser Strecke war jedoch der US-Amerikaner Michael Phelps, der ein Jahr zuvor 8 Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 erzielte. Phelps war auf der 200-Meter-Freistillstrecke seit 5 Jahren ungeschlagen. Biedermann gewann das Rennen sensationell mit einer Körperlänge Vorsprung vor Phelps und schwamm dabei mit 1:42:00 min einen neuen Weltrekord. Es war zugleich der zweite Weltmeistertitel für Biedermann, nachdem er 2 Tage zuvor bereits den Titel über die 400 Meter Freistil, ebenfalls in neuer Weltrekordzeit, errang.

Der schnellste Schwimmer der WM war César Cielo Filho aus Brasilien. Er gewann sowohl die 50 Meter Freistil als auch das Rennen über die 100 Meter Freistil. Das gleiche Kunststück gelang der Deutschen Britta Steffen bei den Damen.

Deutschland Steffen Deibler belegte mit 22,07 s im Vorlauf Platz 17.

Schweiz Flori Lang belegte mit 22,31 s im Vorlauf Platz 25.

Osterreich Martin Spitzer belegte mit 23,30 s im Vorlauf Platz 66.

Osterreich Dominik Koll belegte mit 23,42 s im Vorlauf Platz 71.

Deutschland Steffen Deibler belegte mit 48,68 s im Vorlauf Platz 22.

Schweiz Dominik Meichtry belegte mit 49,17 s im Vorlauf Platz 33.

Schweiz Flori Lang belegte mit 49,20 s im Vorlauf Platz 35.

Osterreich Martin Spitzer belegte mit 50,43 s im Vorlauf Platz 67.

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