Die 11. Schwimmweltmeisterschaften fanden vom 16. bis 31. Juli 2005 in Montreal statt und wurden vom Weltverband FINA ausgerichtet. Mit über 2000 Sportlern war der Wettbewerb die größte sportliche Veranstaltung in der kanadischen Metropole seit den Olympischen Spielen 1976 und zugleich die ersten Schwimmweltmeisterschaften in Nordamerika. Austragungsort war die Île Sainte-Hélène, wo ein bereits bestehendes Freibad um zusätzliche, temporär errichtete Becken für die Wasserball- und Synchronschwimmwettbewerbe ergänzt wurde. Die Wettbewerbe im Langstreckenschwimmen fanden auf einer Regattastrecke einer Nachbarinsel statt.
Zu Beginn des Jahres war die Austragung vorübergehend gefährdet, da im Budget der Veranstalter ein Fehlbetrag von etwa 13 Millionen Euro zu Buche stand. Montréal wurde am 19. Januar 2005 auf einer Sitzung in Frankfurt am Main vom Weltverband FINA die Austragung entzogen. Kurze Zeit später nahm sich der Chef des Organisationskomitees Yvon DesRochers das Leben. Zwischenzeitlich hatten Athen, Moskau und Berlin Interesse an einer Übernahme der Veranstaltung signalisiert, doch letztlich konnten die Probleme noch rechtzeitig geklärt werden, so dass die Titelkämpfe planmäßig stattfinden konnten. Bei einer Sitzung am 10. Februar 2005 in Frankfurt am Main wurde Montréal als Austragungsort bestätigt.
Bei den Schwimmern standen 23 Entscheidungen auf dem Programm, jeweils für Männer und Frauen. Dazu gehörten je drei Staffelrennen und drei Langstrecken, die im offenen Meer ausgetragen wurden. Auch das eigentliche Schwimmbecken befand sich unter freiem Himmel (wie bei Olympia 2004).
Bei den Kunst- und Turmspringern kämpften die Athleten bei drei Einzel- und zwei Synchrondisziplinen um Medaillen.
Außerdem gab es bei dieser WM die Wettbewerbe im Wasserball und im Synchronschwimmen.
Schoeman stellte einen neuen CR auf (bisher A. Popow 21,92).
Es gab keinen deutschen Athleten.
WR Pieter van den Hoogenband NED 47,84
Magnini stellte einen neuen CR auf (bisher Anthony Ervin USA 48,33).
Jens Schreiber wurde 23. mit 50,08.
Stefan Herbst wurde 11. mit 1:48,72. Paul Biedermann kam mit 1:49,47 auf Platz 18.
Christian Hein wurde 15. mit 3:50,24. Paul Biedermann kam mit 3:52,45 auf Platz 20.
Hackett stellte einen neuen WR auf. Den bisherigen WR und CR hielt Ian Thorpe AUS mit 7:39,16.
Christian Hein wurde 10. mit 7:56,38.
Paul Biedermann wurde 21. mit 15:41,88.
Schoeman übertraf den WR (bisher Ian Crocker USA 23,30) im Halbfinale (23,01) und im Finale. Den alten CR hielt Matthew Welsh AUS mit 23,43.
Oliver Wenzel wurde 9. mit 23,93, Thomas Rupprath kam mit 24,04 auf Platz 12.
Crocker übertraf seinen eigenen WR (bisher 50,76). Er hielt auch den alten CR (50,98).