Schwabach (, ostfränkisch Schwouba) ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Mittelfranken, Bayern. Mit den direkt angrenzenden Großstädten Nürnberg, Fürth und Erlangen bildet Schwabach eine der drei Metropolen in Bayern. Gemeinsam mit ihrem Umland bilden diese Städte die Europäische Metropolregion Nürnberg.
Die Stadt Schwabach liegt im mittelfränkischen Becken. Die Landschaft wird im Süden, Westen und Norden von Wäldern geprägt, die zum großen Teil als Bannwälder ausgewiesen sind. Nach Osten bestimmt die Talaue der Rednitz die Landschaft. Das Rednitztal ist seit 2004 Europäisches Natura-2000-FFH-Schutzgebiet. Die Altstadt selbst liegt in einem flachen Tal zu beiden Seiten der Schwabach, die außerhalb der besiedelten Flächen im Stadtgebiet in die Rednitz mündet, und wird von den anderen Gemeindeteilen umgeben. Im Norden ist die Stadt mit einigen südlichen Stadtteilen Nürnbergs zusammengewachsen. Im Westen, Süden und Osten grenzt Schwabach an den Landkreis Roth.
Die folgende Städte und Gemeinden grenzen an die kreisfreie Stadt. Sie werden im Uhrzeigersinn im Norden beginnend genannt: Nürnberg, Wendelstein, Rednitzhembach, Büchenbach, Kammerstein und Rohr.
Schwabach hat ein humides kühlgemäßigtes Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ausgeprägt ist. Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen 1,4 °C im Januar und 19,2 °C im Juli. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 10,3 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 693 Millimeter, wobei es im März am trockensten und im Juli am feuchtesten ist. Die Niederschlagsmenge ist etwas geringer als für die geographische Lage üblich. Ursache dafür ist die Lage Schwabachs im Fränkischen Becken; diese schwach ausgeprägte Kessellage hält feuchte Luftmassen vom Stadtgebiet fern.
Altstadt – die Altstadt ist durch die teilweise noch vorhandene mittelalterliche Stadtmauer gegliedert.
Nördliche Vorstadt (Nürnberger Tor)
Die Gemeinde hat 15 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):
Außerdem gibt es die Wohnplätze Eichwasen, Heroldsberg, Oberes Dorf, Penzendorfsiedlung, Rennmühle, Rohrersmühle, Rößleinsmühle, Siedlung Pfaffensteig und Vogelherd.
Die Einöden Wasenmeisterei, Ziegelhütte auf dem Eichwasen, Ziegelhütte auf dem Ostanger und Ziegelhütte am Reichenbacherweg sind mittlerweile wüst gefallen.
Es gibt auf dem Gemeindegebiet sieben Gemarkungen: Großschwarzenlohe (Gemarkungsteil 0), Kleinschwarzenlohe (Gemarkungsteil 0), Ottersdorf (Gemarkungsteil 1), Penzendorf, Schwabach, Unterreichenbach (Gemarkungsteil 1) und Wolkersdorf. Die Gemarkung Schwabach hat eine Fläche von 13,181 km². Sie ist in 10448 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1262 m² haben. In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Forsthof und Uigenau.
In Klammern werden das Jahr der Eingliederung in die Stadt Schwabach und die Herkunft (der Name der vorherigen Gemeinde) angegeben:
Uigenau und Forsthof (1924, von Kammerstein), mit Staatswald Maisenlach 427,780 ha
Limbach und Nasbach (1956, von Penzendorf), 529,460 ha
Unterreichenbach (1960, eigenständig; Rest verblieb als Gemeinde Volkersgau), 231,141 ha
Obermainbach (1972, von Ottersdorf), 225,220 ha
Wolkersdorf mit Dietersdorf, Oberbaimbach, Unterbaimbach und Raubershof (1972, eigenständig) (mit Forstbezirk Brünst 1277,770 ha)
Penzendorf (1972, eigenständig), 302,680 ha
Schaftnach mit Schwarzach (1978, von Kleinschwarzenlohe), 229,780 ha