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Salzwedel

Gemeinde in Sachsen-Anhalt, Deutschland

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Die Hansestadt Salzwedel [ˈzaltsveːdl̩] (plattdeutsch: Soltwedel) ist Kreisstadt des Altmarkkreises Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Die Mittelstadt Salzwedel liegt im nordwestlichen Teil der Altmark an der Einmündung der Salzwedeler Dumme in die Jeetze. Benachbarte regional bedeutsame Städte sind Uelzen (im Westen, 44 km), Lüchow (im Norden, 12 km), Gardelegen (im Süden, 41 km) und Arendsee (im Osten, 24 km).

Die Hansestadt Salzwedel gliedert sich in 18 Ortschaften (ehemalige Gemeinden) und 48 Ortsteile.

Zu den Ortschaften gehören gleichnamige und andere Ortsteile und Wohnplätze:

Ortsteile ohne Ortschaftszuordnung sind:

Klein Wieblitz, Groß Wieblitz und Eversdorf

Die Kernstadt Salzwedel bildet keinen Ortsteil. Darüber hinaus befinden sich auf der Gemarkung Salzwedel die Siedlungen und Wohnplätze Böddenstedter Mühle, Perver, Siebeneichen, Siedlung des Friedens und Siedlung Ost.

Am 1. Juli 2019 wurde eine Änderung der Hauptsatzung wirksam: Die Ortschaft Henningen besteht nur noch aus der Gemarkung Henningen. Es entstanden zwei neue Ortschaften: Die Ortschaft Andorf, bestehend aus der Gemarkung Andorf und der Gemarkung Grabenstedt, sowie die Ortschaft Barnebeck, bestehend aus der Gemarkung Barnebeck.

Am 1. Januar 2024 wurde erneut eine Änderung der Hauptsatzung wirksam: In der Ortschaft Benkendorf wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Damit gibt es seit Juli 2024 auch in Benkendorf einen Ortschaftsrat.

Eine frühere Gemeinde bildete nach der Eingemeindung keine Ortschaft:

Wieblitz-Eversdorf mit Eversdorf, Groß Wieblitz und Klein Wieblitz

Mittelsteinzeit bis Jungsteinzeit

Nach der letzten Eiszeit, die etwa vor 12.000 v. Chr. endete, befand sich zwischen Salzwedel und Wustrow im Wendland ein See. Menschen hinterließen dort viele Feuersteingeräte, aber auch Geweih- und Knochengeräte. Einzelne dieser Geweihgeräte wurden in der Jeetze gefunden.

Die frühesten archäologischen Funde, die auf eine Ansiedlung hinweisen, befinden sich außerhalb des heutigen Innenstadtbereichs. Im benachbarten Wendland, insbesondere aus der Umgebung von Lüchow, sind viele mittel- und jungsteinzeitliche Fundplätze bekannt. Gruppen von Jägern und Sammlern hinterließen im Raum Salzwedel bei Kalbe (Milde) einige Artefakte, nämlich Kernbeile und Spalter.

Aus der mittleren und späten Jungsteinzeit (etwa 3600–2000 v. Chr.), und damit von bäuerlichen Kulturen, stammen nur wenige Stücke aus dem Stadtgebiet. Allerdings existieren im Umland zahlreiche „Hünenbetten“, Gräber, von denen bereits im Jahr 1843 für die Megalithprovinz Altmärkische Gruppe 142 Gräber nachgewiesen wurden. Spätere Untersuchungen konnten weitere 190 als ehemals vorhanden nachweisen. Hinzu kommen zahlreiche Rund- oder Ovalgräber. Die Megalithanlagen prägen sogar die Landschaft, obwohl diese Bauepoche nur von kurzer Dauer war. So bricht die Belegung bereits mit der späten Jungsteinzeit ab.

Bronzezeit bis Frühmittelalter

Ein spätbronzezeitlicher Fund vom alten Wasserwerk und ein Gräberfeld (etwa an der heutigen B71) deuten auf eine dauerhafte Besiedlung des näheren Stadtgebiets Salzwedels seit etwa 1000 v. Chr. hin.

In der frühen Eisenzeit bestand ein Friedhof etwa auf diesem Gebiet (ab 700 v. Chr.) und es entstand ein neuer Friedhof namens „Auf dem hohen Felde“, also ganz in der Nähe. Zum Ende der vorrömischen Eisenzeit ab ca. 200 v. Chr. wurden neue Friedhöfe auf dem Perver Windmühlenberg (südöstlich von Salzwedel) und auf dem ehemaligen Exerzierplatz bei Kricheldorf (südlich von Salzwedel) angelegt. Aus der spätrömischen Kaiserzeit und der Völkerwanderung (180–500 n. Chr.) gibt es nur sehr wenige Einzelfunde.

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