An diesem Tag

Rupert Grint

Britischer Schauspieler

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Rupert Alexander Lloyd Grint (* 24. August 1988 in Harlow) ist ein britischer Schauspieler. Er wurde durch die Rolle des Ron Weasley in den Verfilmungen der Harry-Potter-Romane bekannt.

Rupert Grint wurde 1988 in der englischen Grafschaft Essex als Sohn der Hausfrau Jo Parsons und des Souvenirhändlers Nigel Grint geboren. Er hat vier jüngere Geschwister, einen professionell Rallycross-Rennen fahrenden Bruder und drei Schwestern. Bereits in jungen Jahren spielte er in der Schule und mit einer lokalen Amateurgruppe Theater. 2004 verließ er die Richard Hale School mit dem Abschluss General Certificate of Secondary Education, der einem Realschulabschluss entspricht. Georgia Groome ist seit 2011 seine Lebensgefährtin. Sie sind Eltern zweier Töchter (* 2020, * 2025).

Als Fan der Harry-Potter-Romane bewarb sich Grint im Alter von elf Jahren ohne Filmerfahrung mit einem Video, in dem er einen selbstgeschriebenen Song rappt, für die Rolle des Ron Weasley in der Verfilmung des ersten Romans Harry Potter und der Stein der Weisen. Der große Erfolg dieses Films führte dazu, dass er wie seine beiden Schauspielkollegen Daniel Radcliffe und Emma Watson bekannt wurde. Grint selbst sagt über sich, dass er und seine Filmfigur sich in vielen Punkten ähneln – als Beispiele führt er die roten Haare, die Spinnenangst und seine große Familie an.

2002 war er in der britischen Komödie Thunderpants neben Simon Callow und Stephen Fry als übermütiger junger Professor Alan A. Allen zu sehen. Danach drehte er die Harry-Potter-Fortsetzungen Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002), Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) und Harry Potter und der Feuerkelch (2005). Es folgte der Film Unterwegs mit Evie, bei dem er neben Julie Walters und Laura Linney vor der Kamera stand. 2007 war er in der fünften Harry-Potter-Verfilmung Harry Potter und der Orden des Phönix zu sehen.

2008 zählte Grint laut dem amerikanischen Forbes Magazine zu den am besten verdienenden Jungschauspielern in Hollywood. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt er Gagen in Höhe von 5 Mio. US-Dollar und rangierte auf Platz acht. 2009 hatte das Drama Cherrybomb, in dem er die Hauptrolle spielt, auf der Berlinale Premiere. 2012 spielte er den britischen Flieger Robert Smith in dem norwegischen Antikriegsfilm Into the White. In dem offiziellen Musikvideo Lego House von Ed Sheeran verkörpert Grint einen stalkenden Fan.

Im Film CBGB (2013) über den gleichnamigen New Yorker Kultclub spielte Grint den US-amerikanischen Musiker Cheetah Chrome, Gitarrist in der Band Rocket from the Tombs und The Dead Boys. Ebenfalls 2013 spielte er in Lang lebe Charlie Countryman an der Seite von Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood und Mads Mikkelsen. 2017 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) aufgenommen, die jährlich die Oscars vergibt.

Mit M. Night Shyamalan arbeitete Grint wiederholt an der Fernsehserie Servant (ab 2019) und dem Thriller Knock at the Cabin (2023) zusammen.

2011: Lego House von Ed Sheeran

2012: Over the Rainbow aus Into the White (Soundtrackversion)

2014: Struck by Lighting aus Postman Pat (Filmsoundtrack)

2025: A Little More von Ed Sheeran

Auszeichnungen und Nominierungen

2002: Empire Award als Bestes Debüt (nominiert)

2002: Young Artist Award als meistversprechender Newcomer (gewonnen)

2002: Special Achievement Golden Satellite Award als außergewöhnliches junges Talent (gewonnen)

2007: National Movie Award als Beste Männliche Darstellung (nominiert)

2009: Scream Award für Bester Nebendarsteller (nominiert)

2010: BBC1 Radio Teen Awards für Bester Britischer Schauspieler (nominiert)

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