Rupert Ahrens (* 11. März 1957 in Frankfurt am Main) war von 1998 bis 2004 der Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA), des Verbands der führenden PR-Agenturen in Deutschland.
Als AStA-Vorsitzender der Universität Frankfurt am Main organisierte er 1982 einen Flashmob gegen den Auftritt des deutschen Bundespolitikers Alfred Dregger im Hörsaal VI der Universität mit. In der U-Bahn-Station „Bockenheimer Warte“ nahe der Universität sind großformatige Fotos dieses Ereignisses, die von Barbara Klemm stammen, öffentlich zugänglich.
Bis März 1993 war er unter anderem Geschäftsführer der Agentur Leipziger & Partner und der Agentur für Dialogkommunikation. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter der A&B ONE Kommunikationsagentur GmbH und weiterer Unternehmen.
Im Herbst 2024 hat die A&B One Kommunikationsagentur GmbH (Berlin/Chemnitz) ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Trotz wirtschaftlicher Schieflage wurde der Geschäftsbetrieb jedoch fortgeführt und Sanierung angestrebt. Im Januar 2026 meldete der Insolvenzverwalter dem Gericht Massenunzulänglichkeit.
Rupert Ahrens: Politik ist nicht Persil. In: Axel Balzer, Marvin Geilich, Shamim Rafat (Hg.): Politik als Marke - Politikvermittlung zwischen Kommunikation und Inszenierung. Münster 2005, S. 113–120.
Rupert Ahrens, Eberhard Knödler-Bunte (Hrsg.): Public Relations in der öffentlichen Diskussion: Die Affärer Hunzinger – ein PR-Missverständnis. Berlin 2003.
Literatur von und über Rupert Ahrens im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
A&B One Kommunikationsagentur GmbH
Rupert Ahrens über den LPRS - Leipziger Public Relations Studenten e.V. (Memento vom 16. Juli 2006 im Internet Archive)
Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA)