Ruedi Hunsperger, auch Rüedu (* 6. Juni 1946 als Rudolf Hunsperger in Habstetten, Gemeinde Bolligen; † 18. August 2018 in Zollikofen) war ein Schweizer Schwinger.
Hunsperger war nach dem Berner Hans Stucki der zweite Schwinger, der dreimal Schwingerkönig wurde. Er gewann 1966 in Frauenfeld, 1969 in Biel und 1974 in Schwyz. «Rüedu» war als Schwinger sehr populär. Auch 1972 in La Chaux-de-Fonds galt er als grosser Favorit, nahm aber wegen des Todes seines Vaters nicht teil. 1974 gelang ihm am Brünigschwinget das Kunststück, das Fest mit der Maximalpunktezahl von 60.00 zu gewinnen. Das gelang bis dahin noch keinem anderen Schwinger.
Schwingerkönig: 1966, 1969, 1974
Brünig: 1964, 1967, 1969, 1971, 1974
Schwarzsee: 1965, 1967, 1969, 1970, 1972, 1974
Mittelländisches: 1965, 1967, 1969, 1972, 1974
Oberaargauisches: 1965, 1967, 1970, 1972, 1974
Seeländisches: 1968, 1969, 1971, 1972, 1974
Schwingerkönige seit Gründung des Eidgenössischen Schwingerverbands. In: Eidgenössischer Schwingerverband, 2022 (PDF; 73 kB; Archiv).
Das Leben machte mit Hunsperger Rüedu einen «Hosenlupf». In: Radio SRF 1, Menschen und Horizonte. 27. Juli 2014 (Audio; 56:20 min).
Monica Schneider: Er war der Schwinger des Volkes. In: SonntagsZeitung. 18. August 2018 (Nachruf).
Klaus Zaugg: Rudolf Hunsperger – Triumph und Tragik eines eidgenössischen Königs. In: Watson. 18. August 2018 (Nachruf).