Rudolf Svedberg (* 19. August 1910 in Njurunda; † 24. Juni 1992 in Eskilstuna) war ein schwedischer Ringer.
Rudolf Svedberg wuchs in Mittelschweden auf, spielte als Kind und Jugendlicher Fußball und entschied sich mit 16 Jahren für das Ringen, weil er den großen Idolen Ivar Johansson und Rudolf Svensson nacheifern wollte. Er gehörte dem AIK Sundsvall und später Eskilstuna GAK an. 1934 gewann er erstmals die schwedische Meisterschaft im Weltergewicht, griech.-röm. Stil, dem Stil, den er ausschließlich rang. 1936 wurde er durch einen Sieg über den deutschen Favoriten Fritz Schäfer Olympiasieger. Er gewann, weil er den stürmisch angreifenden Schäfer kühl und taktisch klug auspunktete. Nach 1936 konnte er allerdings gegen Schäfer keinen Kampf mehr gewinnen.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war er jahrelang schwedischer Nationaltrainer der Ringer. Olle Anderberg, Gustav Freij, Bertil Antonsson und viele andere verdanken ihm größtenteils ihre großen Erfolge.
Rudolf Svedberg wurde schwedischer Meister im Weltergewicht 1934, 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1941 und 1944 und 1942 im Halbschwergewicht
alle Wettkämpfe im griechisch-römischen Stil
OS = Olympische Spiele, EM = Europameisterschaft
Weltergewicht, damals bis 73 kg, Halbschwergewicht bis 87 kg Körpergewicht
DOCUMENTATUIN of International Wrestling Championships der FILA, 1976,
Fachzeitschrift „Athletik“ Nr. 6/34 und 31/32/36
Rudolf Svedberg in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Profil von Rudolf Svedberg bei United World Wrestling