Rudolf Sang (* 30. März 1900 in Darmstadt; † 24. April 1972 in Wilhelmshaven) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant.
Sang studierte zeitweise Rechtswissenschaft an der Universität Halle und war dort Mitglied der Burschenschaft Rhenania Halle. Er war Schauspieler, Spielleiter und Oberspielleiter an verschiedenen deutschen Theatern, unter anderem in Hagen, Bonn, Coburg, Stettin und Nürnberg.
Von 1940 bis 1951 war er Schauspieldirektor am Oldenburgischen Staatstheater und von 1951 bis 1958 in gleicher Eigenschaft in Flensburg. Von 1958 bis 1965 war er als Intendant städtischer Beauftragter für das Stadttheater Wilhelmshaven – ohne eigenes Ensemble. Bis 1970 betätigte er sich dazu noch als Spielleiter bei der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen“ sowie beim Rundfunk, vor allem bei Radio Bremen.
1951: De Aukschon Autor: August Hinrichs
1951: De latinsche Bur – Autor: August Hinrichs
1958: De Lüüd van'n Heikkilähoff (auch Sprecher) – Autor: Johannes Linnankoski
1958: Klothilde – Autoren: Gerd Lüpke; Karlheinz Tredup
1958: Een Dag in'n Harvst – Autor: Konrad Hansen
1958: Dat Huus achter de Brügg – Autor: Werner Gläser
1959: Een Ei - is keen Ei! – Autor: Walter A. Kreye
1959: De drieste Voß – Autor: Albert Mähl
1959: Knecht Jernej un sien Recht – Autor: Ivan Cankar
1959: Dat Vagelbuer – Autor: Hans Heitmann
1959: Slüsenkreepers – Autor: Rudolf Kinau
1960: Achter de Kulissen – Autor: Rudolf Kinau
1960: De Diekgräve – Autoren: Kurd Schulz; Cornelius Schulz
1960: Hexenkomödi – Autor: Heinrich Behnken
1961: De Aukschon – Autor: August Hinrichs