Rudolf Herfurtner (* 19. Oktober 1947 in Wasserburg am Inn) ist ein deutscher Schriftsteller.
Herfurtner machte seinen Realschulabschluss an der Luitpold-Oberrealschule in Wasserburg.
Nach dem Tod seiner Eltern 1965 zog er nach München. Dort studierte er ab 1968 Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft und schloss 1975 mit dem Magister Artium ab.
Noch während des Studiums lieferte Herfurtner Textbeiträge zum Feuilleton einer Münchner Tageszeitung und begann ein Volontariat bei der Fernsehsparte des Bayerischen Rundfunks. 1973 veröffentlichte der Ravensburger Buchverlag Herfurtners erstes Buch Hinter dem Paradies.
Herfurtner schreibt vor allem Jugendliteratur (Erzählungen, Jugendromane, Theaterstücke, Hörspiele und Beiträge für das Fernsehen).
1981 Förderpreis der Stadt München
1985 Hans-im-Glück-Preis für Das Ende der Pflaumenbäume
1990 Preis der Leseratten für Mensch Karnickel
1993 Terre des Hommes-Kinderhörspielpreis für Motzarella und die Weihnachtswölfe
1994 „Moritz“, Preis der 9. Werkstatttage, Halle für Der Nibeljunge
1996 Deutscher Kindertheater-Preis für Waldkinder
2000 Preis der Bayerischen Theatertage für Spatz Fritz
2001 Hansjörg-Martin-Preis der „Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur“ – Das Syndikat für Milo und die Jagd nach dem grünhaarigen Mädchen
2002 Großer Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. Volkach
2005 LesePeter März für Tims wundersame Sternenreise
2012 Goldener Spatz für das beste Drehbuch von Tom und Hacke
Brennende Gitarre. Ist Jimi Hendrix wirklich tot?, Roman, 1980
Simon Frasers lange Reise zum Pazifik, Roman, 1981