Rudolf Adolph (* 10. April 1900 in Znaim; † 10. Oktober 1984 in Landshut) war ein deutscher Schriftsteller und Bibliophiler.
In Olmütz arbeitete Rudolf Adolph als Sekretär der liberalen Gesellschaft für zeitgenössische Kultur, welche für die Popularisierung moderner Kunst eintrat. Nach seiner Vertreibung 1945 ließ Adolph sich in München nieder, wo er 1957 als Schriftleiter und ab 1964 Generalsekretär der Gesellschaft der Bibliophilen tätig wurde sowie als Essayist und Herausgeber zu publizieren begann. Hier war er auch Schriftleiter der Zeitschrift "Wandelhalle für Bücherfreunde". Von 1948 bis 1956 lebte er in Hüttenthal dann bis 1975 in München-Solln.
Hermann Hesse – Schutzpatron der Bücherfreunde, 1952
Martin Bodmer und die Weltrevolution, Olten, Freiburg 1954
Richard Doetsch-Benziger. Porträt eines Sammlers, 1956
Hermann Hesse, Freund der Bücher, Herbert Post Presse, München 1956
Montagnola – Impressionen und Begegnungen, St. Gallen 1957
Rudolf Alexander Schröder, Pattloch, Aschaffenburg 1958
Hans Fürstenberg, Pattloch, Aschaffenburg 1960
Emil Praetorius, Pattloch, Aschaffenburg 1960
Hugo Borst, Pattloch, Aschaffenburg 1963
Dr. med. A. Roth und seine Bücher, Stammheim, Calw 1969
Liebhabereien mit Büchern, Glock & Lutz, Nürnberg 1956.
Schatzgräbereien. Bücher, Briefe, Begegnungen (mit Textzeichnungen von Alfred Heller), Glock & Lutz, Nürnberg 1959.
Rheinische Sammler, Pattloch, Aschaffenburg 1961
Sammler in Bayern. I/II, 1964/68
Umgang mit Dichtern. Notizen und Erlebnisse eines Bücherfreundes, Olten, Freiburg 1967
Bücher, Sammler, Antiquare, Darmstadt 1971