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Robert Sabatier

Französischer Schriftsteller und Literaturkritiker (1923-2012)

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Robert Sabatier (* 17. August 1923 in Paris; † 28. Juni 2012 in Boulogne-Billancourt, Département Hauts-de-Seine) war ein französischer Schriftsteller und Literaturkritiker. Einige Romane veröffentlichte Sabatier unter seinem Pseudonym Robert Vellerut.

Sabatier wuchs in Paris auf und besuchte dort auch die Schule, bis er 1935 Vollwaise wurde. Sein Onkel, der eine Druckerei am Stadtrand von Paris besaß, wurde sein Vormund. Sabatier verließ auf Wunsch seines Onkels die Schule und erlernte in dessen Betrieb den Beruf des Typografen. Er blieb während der deutschen Besetzung in Paris und versuchte nach der Befreiung von Paris wieder in seinem Beruf Fuss zu fassen. Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten literarischen Versuche.

Sabatier machte die Bekanntschaft des Verlegers Paul Angoulvent (1899–1976), der ihn 1950 für seinen Verlag Presses Universitaires de France engagierte. 1962 wechselte Sabatier in ähnlicher Funktion zum Verlag Éditions Albin Michel, wo er eng mit Robert Esménard (1905–1988) zusammen arbeitete.

Sabatier heiratete in Paris die Schriftstellerin Christiane Lesparre (1923–2002).

Sabatier starb am 28. Juli 2012 im Hôpital Ambroise-Paré von Boulogne-Billancourt und wurde am 2. Juli 2012 neben seiner Ehefrau auf dem Cimetière Montparnasse (Div. 18) beerdigt.

Sabatiers Lyrik war von den Surrealisten beeinflusst. Seine volksnahe Prosa kreiste um das Leben von Einzelgängern. Er verfasste zudem eine monumentale neunbändige Geschichte der französischen Poesie.

1952 Prix Antonin Artaud für „Les fêtes solaires“

1955 Prix Guillaume Apollinaire

1963 Prix Richelieu für „La mort du figurier“

1969 Grand Prix de Poésie (Académie française)

1969 stand sein Name auf der Favoritenliste für den Literaturpreis Prix Goncourt, er erhielt diesen jedoch nicht.

1971 wurde er Mitglied der Verleihungsjury, der Académie Goncourt.

L’état princier. Art poétique. A. Michel, Paris 1961.

Icare et autres poèmes. A. Michel, Paris 1976, ISBN 2-226-00375-4.

L’oiseau de demain. Poèmes. A. Michel, Paris 1981, ISBN 2-226-01103-X.

Écriture. Poèmes. A. Michel, Paris 1993, ISBN 2-226-06641-1.

Les masques et le miroir. Poèmes. A. Michel, Paris 1998, ISBN 2-226-10039-3.

Kriminalromane unter dem Pseudonym „Robert Vellerut“

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