Robert Giggenbach (* 11. Juli 1954 in München) ist ein deutscher Theaterregisseur sowie Theater-, Film- und Fernsehschauspieler und Pianist.
Robert Giggenbach absolvierte zunächst ein Klavierstudium an der Musikhochschule München und besuchte dann von 1977 bis 1981 die Otto-Falckenberg-Schule, an der er heute (Stand 2021) selber den Schauspielnachwuchs unterrichtet.
Nach ersten Theaterengagements wurden Film und Fernsehen auf ihn aufmerksam. Bekannt wurde er einem breiteren Publikum als der marxistisch angehauchte, philosophierende Effendi in Franz Xaver Bogners Kultserie Irgendwie und Sowieso und als Hanse Weingartner in Zur Freiheit. Giggenbach spielte mehrfach in Filmen von Michael Verhoeven und Norbert Kückelmann. 2003 übernahm er in Oliver Storz’ Zweiteiler um die letzten Tage von Willy Brandt im Amt des Bundeskanzlers, Im Schatten der Macht, die Rolle von Horst Ehmke.
Von Januar 2015 bis Dezember 2016 wirkte er bei der Fernsehserie In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte als leitender Oberarzt Dr. Harald Loosen mit.
Heute ist Giggenbach auch als Regisseur an verschiedenen deutschsprachigen Theatern tätig.
2011: Unter Verdacht – als Oswald Öttl
1990: Das schreckliche Mädchen – Regie: Michael Verhoeven
1995: Mutters Courage – Regie: Michael Verhoeven
1996: Für immer und immer – Regie: Hark Bohm
1997: Inside the Boxes – Regie: Mirjam Kubescha
2001: Ich pfeif auf schöne Männer – Regie: Helmut Metzger
2003: Die dritte Gewalt – Regie: Anders Nilson
2004: Gone – Eine tödliche Leidenschaft Regie: Zoltan Paul
1986: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie) Episode: Fleischpflanzl
1986: Irgendwie und Sowieso – Regie: Franz Xaver Bogner
1987: Auf Achse (Fernsehserie, Folge Elisa)
1987–1988: Zur Freiheit – Regie: Franz Xaver Bogner
1988: Die schnelle Gerdi – Regie: Michael Verhoeven