Robert Dussaut (* 19. September 1896 in Paris; † 23. Oktober 1969 ebenda) war ein französischer Komponist und Musiktheoretiker.
Dussaut studierte am Pariser Konservatorium und gewann 1924 den 1. Hauptpreis des Prix de Rome mit der Kantate Les Amants de Vérone. Nach dem mit dem Preis verbundenen Aufenthalt in der Villa Medici in Rom widmete er sich der Lehrtätigkeit. Ab 1936 leitete er am Conservatoire de Paris eine Klasse für Solfège.
Dussaut komponierte Bühnenwerke, Orchester-, Kammer- und Chormusik. Außerdem verfasste er mehrere musiktheoretische Schriften. Er war mit der Komponistin Hélène Covatti verheiratet. Ihre Tochter Thérèse Dussaut wurde als Pianistin bekannt.
Altanina, Oper nach einem Stück von Jacques Audiberti, UA 1969
Manette Lescaut, komische Oper nach Michel Carré
La conversion de Némania, Oper nach einem eigenen Libretto
L’ultime traversée, Versdrama mit Musik
Symphonie n° 1 für Streichinstrumente
Symphonie n° 2 („Symphonie chorégraphique“) für großes Orchester
Rapsodie serbe für großes Orchester und Chor ad libitum
Psaume slave für Chor und Orchester
Suite brève für Violine und Klavier
Proposition de quelques réformes en théorie acoustico-musicale
Clartés sur les bases scientifiques de la musique