An diesem Tag

Riccardo Malipiero (Komponist)

Italienischer Komponist

Anúncio

Riccardo Malipiero (* 24. Juli 1914 in Mailand; † 27. November 2003 ebenda) war ein

italienischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge.

Der Sohn des Cellisten Riccardo Malipiero studierte ab 1932 Klavier am Konservatorium von Mailand und ab 1937 Komposition am Konservatorium von Turin. Außerdem nahm er Kompositionskurse bei seinem Onkel Gian Francesco Malipiero. Von 1935 bis 1947 war er Dozent am Liceo Musicale „Vincenzo Appiani“.

Ab 1979 unterrichtete er am städtischen Liceo Musicale von Varese.

Malipiero komponierte zunächst Werke in freier Atonalität, bevor er sich ab 1945 der Zwölftontechnik zuwandte. Er gilt als einer der Wegbereiter der Zwölftonmusik in Italien, die er in Aufsätzen in Musikzeitschriften, Büchern und Vorträgen propagierte. 1949 organisierte er den Ersten Kongress für Zwölftonmusik in Mailand, an dem

u. a. John Cage, Luigi Dallapiccola, Karl Amadeus Hartmann, René Leibowitz, Bruno Maderna und Camillo Togni teilnahmen.

1969 vertrat Malipiero Italien beim VII. Kongress der UNESCO in Moskau. Für seine Verdienste wurde er 1977 von der Stadt Mailand, 1984 von der Stadt Varese mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Minnie la candida (eigenes Libretto nach Massimo Bontempelli), Oper, 1942

Cantata sacra nach Briefen der Katharina von Siena, 1947

Concerto per Dimitri für Klavier und Orchester, (Dimitri Mitropoulos gewidmet), 1961

Battono alla porta, Fernsehoper, 1961

Nykteghersia für Orchester, 1962

Loneliness für Sopran und großes Orchester, 1989

Meridiana für Sopran und 17 Instrumente, 1990

Liederétudes für Sopran und Klavier, 1991

Voicequintet für Sopran und Streichquartett, 1994

Anne-Marie Turcotte: In memoria di Riccardo Malipiero

Schott Music - Riccardo Malipiero

Anúncio

Bald in der World in Stories App

Audio, Offline-Download, keine Werbung und mehr.

Premium entdecken
Riccardo Malipiero (Komponist) | World in Stories