Reinhard Karger (* 3. Mai 1953 in Tübingen) ist ein deutscher Komponist und Musiker.
1972 machte Karger am Albert-Einstein-Gymnasium Böblingen sein Abitur. Anschließend studierte er von 1972 bis 1977 Komposition bei Erhard Karkoschka an der Musikhochschule Stuttgart. 1977 und 1978 studierte er Theater und Musik am California Institute of the Arts in Los Angeles.
Von 1985 bis 1987 war er Leiter der Schauspielmusik am Staatstheater Kassel.
Mit Verena Joos entwickelte er Kabarettprogramme und Revuen, die er inszenatorisch und musikalisch leitete.
Von 2005 bis 2008 war er Professor für zeitgenössische Musik und Projektarbeit an der Universität Kassel. Von 2008 bis 2015 war Karger Professor für Komposition mit Schwerpunkt Medienkomposition an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Er ist mit Verena Joos verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in Wien.
1977: Mein Schneckenhaus – ein unfertiges Stück
1982–1983: Mein Schneckenhaus – Fühler raus!
1988: Auf der Milchstraße wieder kein Licht
1989: Guten Tag, haben Sie zwanzig Minuten Zeit?
1989: Mit geschlossenem Munde zu singen
1996–1998: La Vie c'est Ailleurs – Hommage à Marcel Proust
1998/1999: Komm, o Tod, du Schlafes Bruder
2000/2001: the penrose piano book of pentatonic secrets
2003: Dieses obskure Objekt der Begierde
2005: mes adieux - für Wolfgang Stryi
2006: Sie saß in der Nachmittagssonne und rauchte
2014: An Joseph Roth (Version für Posaune)