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Randy California

US-amerikanischer Musiker

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Randy California, eigentlich Randolph Craig Wolfe (* 20. Februar 1951 in Los Angeles, Kalifornien; † 2. Januar 1997 in Molokaʻi, Hawaii), war ein US-amerikanischer Musiker.

1966 spielte der Rockgitarrist mit 15 Jahren einen Sommer lang in New York mit Jimi Hendrix in dessen Band Jimmy James & The Blue Flames. Hendrix war es auch, der ihn California nannte, um ihn von dem anderen Randy in der Band zu unterscheiden.

1967 gründete California mit seinem Stiefvater Ed Cassidy in Los Angeles die Band Spirit, mit der er bis 1970 vier Alben produzierte. California schrieb die meisten Songs und war Sänger der Band. Er komponierte den Spirit-Hit I Got a Line on You (1969).

Anfang der 1970er Jahre zerfiel die Gruppe. Sänger Jay Ferguson und Bassist Mark Andes verließen Spirit und gründeten mit Matthew Andes und Curly Smith die Band Jo Jo Gunne. Auch California stieg aus und zog sich vorübergehend ganz aus dem Musikgeschäft zurück. Die verbliebenen Mitglieder führten Spirit mit den Brüdern Staehely fort und nahmen das Album Feedback auf, das erfolglos blieb.

California veröffentlichte 1972 sein bekanntestes Soloalbum Kaptain Kopter and the Fabulous Twirly Birds. In der Folgezeit wechselten Aufnahmen mit Spirit und Soloalben.

1978 spielte Spirit bei der zweiten Rocknacht des Rockpalasts als Trio mit Ed Cassidy an den Drums und Larry "Fuzzy" Knight am Bass.

Randy California ertrank am 2. Januar 1997 beim Schwimmen im Meer vor Molokaʻi, Hawaii. Er geriet mit seinem zwölfjährigen Sohn Quinn in eine Strömung, die ihn – nachdem er seinen Sohn in Sicherheit geschoben hatte – aufs offene Meer hinauszog. Seine Leiche wurde nie gefunden.

Das Soloalbum Kapt. Kopter and the (Fabulous) Twirly Birds besprach die deutsche Zeitschrift Sounds 1973 überwiegend positiv. An den Aufnahmen wirkten nach ihrer Darstellung unter anderem Cassidy am Schlagzeug und Larry Knight am Bass mit. Der Rezensent sah in dem Album den Geist von Spirit fortleben und verglich Californias Gitarrenspiel mit dem der frühen Spirit-Platten, hier jedoch „noch viel härter, noch direkter“. Die Eröffnungsnummer Downer nannte er trotz ihres Titels „einen echten Killer“, auch die Bearbeitungen der Beatles-Titel Day Tripper und Rain fanden Zustimmung. Abgelehnt wurde allein der Schlusstitel Rainbow, bei dem California ein als Water-Bass bezeichnetes Instrument spielt und der in „einem permanenten schrillen Gezische“ untergehe. Das Fazit lautete, die Platte sei „nicht unbedingt für jedermanns Geschmack, aber für Hard-Rock-Fans bestimmt ein echter Tip“.

1972: Kapt. Kopter and the (Fabulous) Twirly Birds

2007: The Euro-American Years, 1979–1983, 4-CD set

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