Rambouillet [ʁɑ̃bujɛ] ist eine französische Gemeinde im Département Yvelines in der Region Île-de-France.
Rambouillet liegt 50 Kilometer südwestlich von Paris inmitten des Waldes von Rambouillet, 142 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt zählt 27.724 Einwohner (Stand 1. Januar 2023) und umfasst eine Fläche von 3.519 Hektar. Sie liegt am Fluss Drouette. Die Gemeinde gehört zum Regionalen Naturpark Haute Vallée de Chevreuse.
Rambouillet hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Paris–Brest.
Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Rambouillet
Hauptsehenswürdigkeit ist das Schloss Rambouillet (Baubeginn 1368). Hier hatten sowohl Ludwig XVI. als auch Napoleon eine Nebenresidenz. Heute wird das Schloss gerne für Gipfeltreffen und internationale Konferenzen genutzt
Die Kirche St. Lubin (1868–1871) stammt von Anatole de Baudot.
Das Musée Rambolitrain ist ein Modelleisenbahn-Museum mit Modellbahnen in verschiedenen Größen.
Luis Née (1734–1807), Botaniker
Gustave Besnard (1833–1903), Seeoffizier und Konteradmiral
Paul Fliche (1836–1908), Paläobotaniker
Ulysse Chevalier (1841–1923), Geistlicher und Mediävist
Joël Gallopin (* 1953), Radrennfahrer
Patrice Delaveau (* 1965), Springreiter
Jérémie Aliadière (* 1983), Fußballspieler
Great Yarmouth in Norfolk (Großbritannien), seit 1956
Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg (Deutschland), seit 1967
Waterloo in Wallonisch-Brabant (Belgien), seit 1986
Zafra in Extremadura (Spanien), seit 2005