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Radu Paladi

Rumänischer Komponist, Pianist und Dirigent

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Radu Paladi (* 16. Januar 1927 in Storojineț; † 30. Mai 2013 in Bukarest) war ein rumänischer Komponist, Pianist und Dirigent. Er komponierte Bühnen- und Filmmusik, Chorwerke, Vokal- und vokalsymphonische Musik, Kammermusik, symphonische Musik sowie Instrumentalkonzerte.

Radu Paladi studierte von 1941 bis 1943 Klavier bei Titus Tarnavski am Czernowitzer Konservatorium (damals Rumänien, heute Ukraine). Zwischen 1947 und 1956 studierte er Klavier bei Florica Musicescu, Komposition bei Leon Klepper, Harmonielehre bei Paul Constantinescu und Instrumentationslehre (Orchestrierung) bei Theodor Rogalski an der Königlichen Theater- und Musikakademie, dem nachmaligen Konservatorium „Ciprian Porumbescu“, in Bukarest.

Radu Paladi lehrte von 1954 bis 1963 als Assistent und von 1963 bis 1996 als Dozent an der Theater- und Filmhochschule „Ion Luca Caragiale“ in Bukarest.

Radu Paladi war Mitglied des rumänischen Komponisten- und Musikologen-Verbandes seit dessen Gründung 1949. Als Pianist trat er in Lied- und Kammermusik-Recitals in Rumänien, Spanien und Deutschland auf. Als Solist seines eigenen Klavierkonzerts spielte Paladi mit verschiedenen rumänischen Orchestern zusammen, so mit dem Philharmonischen Orchester aus Iași bei der Uraufführung des Konzerts, mit dem Philharmonischen Orchester aus Botoșani sowie mit dem Nationalen Radio-Orchester Bukarest, mit dem er das Klavierkonzert einspielte.

Zwischen 1969 und 1972 war Radu Paladi Dirigent und künstlerischer Leiter des Philharmonischen Orchesters in Botoșani. Als Dirigent zahlreicher rumänischer Laienchöre und Vokalensembles entfaltete er eine rege Tätigkeit und fungierte regelmäßig als Jurymitglied bei verschiedenen nationalen Wettbewerben für Vokal- und Instrumentalmusik sowie bei Kompositionswettbewerben.

1. Preis beim nationalen Kompositionswettbewerb in Bukarest (1951)

1. Preis und Goldmedaille beim internationalen Kompositionswettbewerb in Moskau für die Kantate „Dar de nunta“ (Hochzeitsgabe) für gemischten Chor und Orchester (1957)

3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Moskau für das Streichquartett Nr. 1 (1957)

Arbeitsorden 3. Klasse (1959) und Kultur-Verdienst-Orden 3. Klasse in Rumänien (1968)

Preis des Rumänischen Komponisten- und Musikologen-Verbandes (1974, 1976, 1978, 1979, 1981, 1984, 1986, 1987, 1988, 1993, 1996)

Preis der Rumänischen Akademie (1980)

Auszeichnung Rumänischer Ritterorden (2000)

Exzellenzpreis des Rumänischen Komponisten- und Musikologen-Verbandes (2002)

Großer Preis des Rumänischen Komponisten- und Musikologen-Verbandes als Auszeichnung fürs Lebenswerk (2007)

Pălăria Florentină (Ein Florentiner Hut), 1957

Școala Calomniei (Die Schule der Verleumdung), 1961

D-ale Carnavalului (Faschingstreiben), 1962

Fluierașul fermecat, (Das Zauberflötchen), Zeichentrickfilm, Regie Pascal Rădulescu und Constantin Popescu (1957)

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