Freiherr Raban von Canstein (* 25. August 1845 in Lemberg; † 14. August 1911 in Graz) war ein österreichischer Jurist und ordentlicher Professor für Zivilprozess-, Handels- und Wechselrecht.
Er war österreichischer Kronjurist, Vorsitzender der rechtshistorischen Prüfungskommission und 1901/1902 Rektor an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Raban heiratete am 24. April 1869 in Lemberg Caroline von Ortynski (1849–1926) und hatte mit ihr zwei Kinder:
Olga Hoffmann-Canstein (1872–1948), Malerin, ⚭ 1895 Julius Hoffmann († 1904)
Herbold (* 1874), Dr. jur., Oberstaatsbahnrat
Er ist auf dem St.-Leonhard-Friedhof in Graz beigesetzt.
Lehrbuch der Geschichte und Theorie des oesterreichischen Civilprozessrechtes. 2 Bde. Berlin 1880–1882, Bd. 1, Bd. 2
Das Civilprozessrecht: unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes. 2 Bde. Berlin 1885–1893 (2. Aufl. d. 2. Bd.), Bd. 1, Bd. 2
Lehrbuch des Wechselrechts. Heymann, Berlin 1890, dlib-pr.mpier.mpg.de
Lehrbuch des Oesterreichischen Handelsrechtes. 2 Bde. Berlin 1895–1896 Bd. 1, Bd. 2
Der Scheck nach dem österreichischen Gesetze vom 3. April 1906. Heymann, Berlin 1906
Literatur von und über Raban von Canstein im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek