Piero Gros (* 30. Oktober 1954 in Sauze d’Oulx) ist ein ehemaliger italienischer Skirennläufer.
Er gewann in seiner Karriere 12 Weltcup-Rennen (7 Siege im Riesenslalom, 5 Siege im Slalom) und wurde 1973/74 Gesamtweltcupsieger. Seine ersten beiden Siege im Dezember 1972, im Riesenslalom von Val d’Isère und im Slalom von Madonna di Campiglio, errang er mit den hohen Start-Nummern 45 und 42. Damit ist er auch (Stand 27. März 2025) der jüngste Alpin-Weltcupsieger bei den Herren. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewann er Gold im Slalom. Bei den Weltmeisterschaften 1974 in St. Moritz wurde er Dritter im Riesenslalom. Vier Jahre später erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen im Slalom den zweiten Platz. Von 1974 bis 1982 gewann er insgesamt zehn Italienische Meistertitel.
Piero Gros war in die Organisation der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin eingebunden. Er organisierte das Volunteer-Programm mit rund 20.000 freiwilligen Helfern. Auch war er von 1985 bis 1990 Bürgermeister seines Heimatortes Sauze d’Oulx.
(zählten zugleich als Weltmeisterschaften)
St. Moritz 1974: 3. Riesenslalom
Garmisch-Partenkirchen 1978: 2. Slalom, 13. Riesenslalom
Piero Gros gewann in der Saison 1973/74 den Gesamtweltcup sowie die Disziplinenwertung im Riesenslalom.
Gros errang insgesamt 35 Podestplätze, davon 12 Siege:
Insgesamt zehn Italienische Meistertitel:
Slalom (5): 1975, 1976, 1979, 1980, 1982
Kombination (3): 1974, 1976, 1978
Piero Gros in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
Piero Gros in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)
Piero Gros in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)