Peter Huckauf (* 12. Mai 1940 in Bad Liebenwerda) ist ein deutscher Schriftsteller.
Er ist gelernter Fernmeldemechaniker und hat seit 1975 als Bibliotheksangestellter in Berlin gearbeitet. 1977 gründete Huckauf den Verlag „Neue Freiheit“, in dem er hauptsächlich eigene Werke in zeitschriftenartigen Reihen unter den Titeln Bekassine (1978–1981), Ach sO/LALLschwAeLLe pumPHuts zwerchfAeLLe (1982–1989), Chimaere (seit 1987) und pumPHutION (1989–1990) produziert. Ab 2006 heißt sein Verlag „chimaere Edition“. Er hat mehrfach Arbeitsstipendien des Senats von Berlin erhalten sowie den Preis beim Hörspiel- und Erzählwettbewerb des Ostdeutschen Kulturrats 1980.
Die Zeilung Schneuztanz. Berlin 1977
Unterschlupf für Schmetterlinge. Berlin 1978
AllphAbeete. Spontanistische Collagen. Berlin 1984
Quecksilben. Anagrammierungen. Berlin 1989
Floß und Wüstung / Alphabet des Augenblicks. Berlin 1992
SCHWAeRZUNGEN, Gedichte 1972–1987. Berlin 1992
Rosstäuscherschicksale. Berlin 1994
Leidener Ellipsen. Berlin 1994
Warschau – meine Böschungen. Berlin 1996
Melkschemellegenden. Berlin 1996
Posener Assoziationen. Berlin 1997
Die Idylle des Schlichters. Berlin 1997
Vor 40 Jahren verließ Witold Gombrowicz, Westberlin. Berlin 2004
Entspricht eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack? Berlin 2004
Ist ein Eiferer der Reife frei? Nein sagt die irre Fee. Berlin 2004
An einen polnischen Kartographen. Berlin 2005