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Paul Condrillier

Französischer Autorennfahrer

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Paul Yvon Achille Condrillier (* 13. April 1924 in Nizza; † 25. August 1997 ebenda) war ein französischer Autorennfahrer und Mitglied der Résistance im Zweiten Weltkrieg.

Paul Condrillier war im Zweiten Weltkrieg Mitglied der Résistance und trat im August 1944 als Freiwilliger in die United States Army ein. Er kämpfte für das 517. Fallschirmjäger-Regiment und war für die dortige F-Kompanie an der Operation Dragoon beteiligt. Er war einer der Aufklärer und Dolmetscher des Regiments.

Paul Condrillier betrieb in seiner Heimatstadt Nizza eine Kfz-Werkstätte und baute dort Straßenfahrzeuge in Rallye-Rennwagen um. Er war selbst als Fahrer aktiv und einige Jahre Werksfahrer bei Renault. Zwischen 1951 und 1963 war er zwölfmal bei der Tour de France für Automobile gemeldet. 1953 gewann er auf einem Renault 4CV 1062 das Rennen der Tourenwagen.

Neben einer Teilnahme bei der Mille Miglia 1955 fuhr er dreimal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, konnte sich nicht klassieren. Paul Condrillier verunglückte im August 1997 bei einem Tauchgang im Ligurischen Meer vor Nizza tödlich.

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

Über Paul Condrillier (französisch)

Paul Condrillier bei Racing Sports Cars

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