An diesem Tag

Paul Burkhard (Bildhauer)

Schweizerischer Bildhauer und Zeichner

Anúncio

Paul Burkhard (* 14. Oktober 1888 in Richterswil; † 2. August 1964 in Agra) war ein Schweizer Bildhauer und Zeichner.

Burkhard besuchte 1904 bis 1905 die Kunstgewerbeschule in Zürich bei Joseph Regl. Von 1905 bis 1913 war er u. a. für Hermann Haller, Arnold Hünerwadel und Richard Kissling als Punkteur tätig. Von 1913 bis 1921 studierte er an der Kunstakademie München bei Balthasar Schmitt. 1919 und 1920 erhielt er ein Eidgenössisches Kunststipendium. Ab 1923 war er in Lugano ansässig.

Von ihm sind Porträtbüsten, Figuren, Gruppen und Tierplastiken bekannt. Er fertigte Entwürfe für Münz- und Briefmarkenbilder und war Schöpfer des Alphirten (oft fälschlich als Wilhelm Tell gedeutet) auf dem Fünffrankenstück. Im MASILugano werden die von Burkhard geschaffenen Porträtbüsten von Max Hirmer (1921), Enzio Pelloni als Kind (1925) und Giuseppe Foglia (1926), ferner ein gezeichnetes Porträt von Aristide Briand (1928) aufbewahrt. 1935 schuf Burkhard eine Bronzebüste des Politikers Emilio Bossi für dessen Grab auf dem Monumentalfriedhof Lugano. An selber Stätte stehen die von ihm gefertigten Grabmale der Familien Brientini-Villani (43-13) und Kremos (86-17).

1939: Schweizerische Landesausstellung. Zeichen, Malen, Formen. II. Kunst der Gegenwart, Kunsthaus Zürich

1925: Nationale Kunstausstellung im Kunsthaus Zürich

Katalog der XVI. Nationalen Kunstausstellung im Kunsthaus in Zürich. Kunsthaus Zürich, 1925.

Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Seemann, Leipzig, 1953–1962. Bde. I-VI.

Paul Burkhard auf sik-isea.anton.ch/actors (italienisch)

Paul Burkhard und der Fünfliber

Anúncio

Bald in der World in Stories App

Audio, Offline-Download, keine Werbung und mehr.

Premium entdecken