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Olympia Dukakis

US-amerikanische Schauspielerin (1931-2021)

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Olympia Dukakis (* 20. Juni 1931 in Lowell, Massachusetts; † 1. Mai 2021 in New York City, New York) war eine US-amerikanische Schauspielerin griechischer Abstammung. Für ihre Rolle in der romantischen Komödie Mondsüchtig wurde sie 1988 mit dem Oscar ausgezeichnet.

Olympia Dukakis wurde 1931 in Lowell als eines von zwei Kindern des aus Griechenland stammenden Ehepaars Constantine und Alexandra Dukakis geboren. Sie war eine Cousine von Michael Dukakis, dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts und Präsidentschaftskandidaten der Demokraten bei der Wahl von 1988.

Dukakis begann nach ihrem Studium an der Boston University ihre Karriere am Theater. 1956 war sie Mitbegründerin der von einigen Studenten ins Leben gerufenen Actors Company of Boston, die ab 1957 im neueröffneten Charles Playhouse in Boston auftrat. 1963 wurde sie für ihre Leistung als Leocadia Begbick in der Off-Broadway-Inszenierung von Brechts Lustspiel Mann ist Mann mit dem Obie Award ausgezeichnet. Einen zweiten Obie Award erhielt sie 1985 für ihre Rolle in The Marriage of Bette and Boo.

Seit Mitte der 1970er Jahre wirkte sie in Montclair, New Jersey als künstlerische Leiterin der Whole Theatre Company, die unter anderem Stücke von Pirandello, Euripides, Eugene O’Neill, Samuel Beckett, Tennessee Williams, Edward Albee und Lanford Wilson inszenierte.

Ab Mitte der 1960er Jahre trat sie auch in Filmproduktionen in Erscheinung. Für ihre Rolle als Rose Castorini in der romantischen Komödie Mondsüchtig wurde sie 1988 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Oscar als Beste Nebendarstellerin. Daran anknüpfend wurde sie seither mehrfach als charakterstarke, oft mit trockenem Humor begabte Dame reiferen Alters besetzt. So war sie in drei Teilen der Reihe Kuck mal, wer da spricht! sowie Filmen wie Magnolien aus Stahl, Die nackte Kanone 33⅓, Geliebte Aphrodite, Mr. Holland’s Opus oder Der gebuchte Mann zu sehen. Im Jahr 1998 übernahm Dukakis im britischen Fernsehfilm A Life for a Life die Rolle der Charlotte Kiszko, der Mutter des zu Unrecht als Mörder im Fall Lesley Molseed verurteilten und dafür 16 Jahre inhaftierten Stefan Kiszko. Als eine ihre letzten Rollen übernahm sie 2019 in der Fernsehserie Stadtgeschichten den Part der Anna Madrigal, den sie bereits 1993 in einer gleichnamigen Miniserie gespielt hatte.

2018 entstand durch den Regisseur Harry Mavromichalis der Dokumentarfilm – Olympia – über sie.

Dukakis war von 1962 bis zu dessen Tod 2018 mit dem Schauspieler Louis Zorich verheiratet. Das Paar lebte von 1970 bis 1999 in Montclair und zog danach wieder nach Manhattan. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Olympia Dukakis starb nach längerer Krankheit Anfang Mai 2021, sieben Wochen vor ihrem 90. Geburtstag, in ihrem Haus in New York City.

1988: Golden Globe, als Beste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

1988: Oscar, als Beste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

1988: American Comedy Awards, als lustigste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

1988: Kansas City Film Critics Circle Award, als Beste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

1988: Los Angeles Film Critics Association Award, als Beste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

1988: National Board of Review Award, als Beste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

2013: Walk of Fame (2498. Stern auf dem Hollywood Walk of Fame)

2014: Elliot Norton Award, Elliot Norton Lifetime Achievement Award

1993: Golden Globe, als Beste Nebendarstellerin in der Mini-Serie Frank Sinatra – Der Weg an die Spitze

1993: Emmy, als Beste Nebendarstellerin in der Mini-Serie Stadtgeschichten

1989: BAFTA Award, als Beste Nebendarstellerin in Mondsüchtig

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