Odo ist ein alter deutscher männlicher Vorname.
Herkunft und Bedeutung des Namens
Das Wort kommt aus dem althochdeutschen ot (= Besitz, Reichtum), germanisch audha;
Odo ist die Kurzform von mit Ot- beginnenden Namen, etwa Otbert, Otfried, Otmar; bedeutet: reicher Erbbesitz.
Eudes, Odon, Othon (französisch)
2. Juni – Hl. Odo von Canterbury
18. November – Hl. Odo von Cluny, zweiter Abt von Cluny
Eudo von Aquitanien (auch Odo; † 735), als dux (Herzog) oder princeps (Fürst) von Aquitanien
Odo von Orléans (* vor 798, † 834) ist, so wird weithin angenommen, identisch mit dem älteren Grafen Udo im Lahngau
Odo von Metz (8./9. Jahrhundert), Architekt Karls des Großen
Odo von Paris (um 865–898), westfränkischer König (888–898)
Odo von Cluny (um 878–942), Benediktiner-Abt in Cluny, Heiliger
Odo von Canterbury, (Odo der Gute) (um 880–959), Erzbischof von Canterbury, Heiliger
Odo I. (Blois) (* um 950; † 995/996), Graf von Blois, Tours, Chartres, Châteaudun, Beauvais und Dreux, Herr von Chinon und Saumur
Odo II. (Blois) († 1037), Graf von Blois, Châteaudun, Chartres, Reims, Tours und Beauvais, zudem Graf von Sancerre und Graf von Meaux und Troyes
Odo III. (Champagne) (franz.: Eudes; † 1093), seit 1089 Graf von Troyes (Champagne), Vitry und Bar-sur-Aube aus dem Haus Blois
Odo von Bayeux (um 1030–1097), Bischof und Halbbruder Wilhelms des Eroberers
Odo von Châtillon (auch Odo von Lagery) (um 1035–1099), der spätere Papst Urban II.