Carl Natanael Berg (* 9. Februar 1879 in Stockholm; † 14. Oktober 1957 ebenda) war ein schwedischer Komponist.
Natanael Berg studierte Tiermedizin und bildete sich zunächst musikalisch als Autodidakt. Er studierte dann am Konservatorium von Stockholm Gesang bei Julius Günther und Komposition bei Johan Lindegren. Bis 1939 arbeitete er als Tierarzt bei der Schwedischen Armee, danach war er freischaffender Komponist. In den Jahren von 1918 bis 1924 leitete er als Präsident den schwedischen Komponistenverband.
Er komponierte fünf Opern und drei Ballette, fünf Sinfonien und mehrere sinfonische Dichtungen, ein Klavier- und ein Violinkonzert, eine Serenade für Violine und Orchester, ein Klavierquintett, Balladen, Lieder und Klavierstücke in spätromantischem Stil.
Traumgewalten, Sinfonische Dichtung, 1910
Alles endet was entstehet, 1. Sinfonie 1913
Varde Ljus, Sinfonische Dichtung, 1914
Pezzo Sinfonico, 4. Sinfonie, 1918
Hertiginnans friare, Ballett, 1920
Serenade für Violine und Orchester, 1923
Trilogia delle passioni", 5. Sinfonie, 1924
Engelbrekt, Oper, 1928 (Engelbrecht, Braunschweig 1933)
Tre konungar, Teil 1, Oper (unvollendet), 1950–1954, orchestriert bis 1957
Symphonien Nr. 1 & 2 (Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ari Rasilainen); Classic production osnabrück 2007
Symphonie Nr. 3 Makter + Reverenza; Hertiginnans friare-Suite (Norrköping SO, Ari Rasilainen), cpo 2006
Symphonie Nr. 4 Pezzo sinfonico + Birgitta-Suite; Klavierkonzert in cis (sterling CD, 1976–1991)
Carola Finkel: Natanael Berg (1879–1957). In: Swedish Musical Heritage. 2016; abgerufen am 13. Dezember 2021 (englisch).
Werke von und über Natanael Berg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek