An diesem Tag

Monika Breustedt

Deutsche Malerin

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Monika Breustedt (* 21. Mai 1945 in Bad Harzburg) ist eine deutsche Malerin, Zeichnerin, Fotografin und Objektkünstlerin.

Breustedt wurde in Bad Harzburg als Tochter von Edith und Hilmar Breustedt geboren. Ihr Großvater mütterlicherseits war der Bundestagsabgeordnete der SPD Hermann Stopperich.

Nach Ateliers in Borsfleth, Worpswede, Montegrazie/Ligurien, in Pollença auf Mallorca, in Eckernförde lebt und arbeitet sie seit 2016 wieder in Worpswede.

Sie studierte in den Jahren zwischen 1962 und 1977 Bildhauerei, Grafik und Malerei an der Kunstakademie in Bielefeld und der HdK in Berlin (Diplom bei Hans Förtsch) sowie Kunsterziehung und Text. Gestalten an der PH in Kiel (Examen).

Seit 1977 ist Breustedt Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK). Sie unternahm zahlreiche Reisen und Arbeitsaufenthalte nach Sri Lanka, China, Russland, USA, Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland und England.

Sie beschreibt ihr Werk wie folgt:

„Meine Themen sind: Stillleben, Landschaft, Interieur. Ich bediene mich der Zeichnung, des Aquarells, des Pastells, der Ölmalerei und der Kalligrafie zum Beispiel mit eigenen Tagebuchnotizen oder Texten unter anderem von H. Heine, R.M. Rilke, M. Ondaatje, A. Cunqueiro. Ausgehend von der so genannten Wirklichkeit, interessieren mich besonders das Wechselspiel zwischen Figur und Grund, das Erscheinen der Gegenstände aus den Schatten und ihr Sich-Auflösen im Licht, die Modulation Cézannes und die meditativen Arbeiten Morandis, ihre Magie. Es entstehen Bilder, die sich zwischen einer "realistischen" Darstellung der Gegenständlichkeit und ihrer Abstraktion bewegen. Ding und Raum, Stilleben und Landschaft sind Träger magischer Spuren der mich umgebenden Wirklichkeit.“

„Dieser Weg zum Bild ist nun nicht einfach eine Methode zur Sichtbarmachung von etwas, das auch außerhalb des Bildes als realer Gegenstand zu sehen ist. Man muß sich, denke ich, von der herkömmlichen Vorstellung freimachen, nach der da etwas real vorhanden ist, das dann so gut, so genau oder so stilistisch eigenständig wie möglich aufs Blatt oder auf die Leinwand übertragen wird, Kriterien dabei: Erkennbarkeit oder Originalität, Erkennbarkeit und Originalität. Das kann ja inzwischen die Fotografie wirklich besser, und auch die ist im Grunde bereits darüber hinaus. Sondern das, was aufs Blatt oder auf die Leinwand kommt, ist etwas, das sich im Sehzentrum des Malenden oder Zeichnenden vom sogenannten Gegenstand festgesetzt hat. Diese Festsetzung aber nimmt bereits etwas von dem Prozeß, dem sich am Ende das ästhetische Produkt, das Bild, verdankt, voraus.“ (Helmut Heißenbüttel: „Versuch über Bilder von Monika Kokemüller-Breustedt zu reden.“)

„Die Bildwelten der Worpsweder Zeichnerin oder Malerin übermitteln eine konzentrierte, geheimnisvolle Stille: Gefäße oder Früchte, Baumlandschaften oder Häuserwinkel..., die in ihrer veränderten Form „zu beseelten Wesen werden“. Der Betrachter lässt seine Augen wandern und wird eingebunden in ein feines Gewebe von Strichen oder berührt durch die unaufdringliche Ausstrahlung von Farben.“ (Helmut Stelljes)

1976 Brockdorff-Palais der Stadt Glückstadt

1982 Kunsthaus der Stadt Itzehoe

1983 Brockdorff-Palais der Stadt Glückstadt

1983 BFG-Galerie Elmshorn (Lesung Helmut Heißenbüttel)

1984 Reepschlägerhaus Wedel / Hamburg

1986 Italienisches Kulturinstitut Hamburg (Einführung: Helmut Heißenbüttel)

1986 Galerie im Gut Sandbeck, Kunstverein Osterholz

1987 Philine-Vogeler-Haus, Worpswede

1987 Paul-Ernst-Wilke-Haus, Bremerhaven

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